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Reisevorbereitung 2.IMC: Über Land und Leute

Die Reise führt mit dem Flugzeug mit Zwischenstopp im Dubay, oder Abu Dabi nach Hayderabad. Von dort aus geht es mit dem Auto, bzw. Bus nach Nordosten in das Godavari-Tal. Die Fahrt dauert 4 bis 5 Stunden, meist über Highways.
Hayderabad, die Hauptstadt von Telengana, ist in wenigen Jahren zu einer Megastadt mit 7 Millionen Einwohnern als viertgrößte Stadt Indiens gewachsen. In den Glaubensrichtungen setzt sich die Bevölkerung zu 65% aus Hindus und zu 30% aus Muslime zusammen. Als Zentrum der internationalen Pharmaindustrie, Biotechnologie und Software wird sie auch die „Cyberabad" genannt.


Die Straßen sind voll Autos und oft verstopft. Das Hauptfortbewegungsmittel der Massen sind Motorräder, auf denen die ganze Familie transportiert wird und die sehr preiswerten Dreiradrikschas, in denen erstaunlich viele Personen Platz finden. Da Linksverkehr herrscht, müssen sich Europäer (mit Ausnahme der Briten) beim Überqueren der Straße strickt angewöhnen, zuerst nach rechts und dann nach links zu sehen.
An den Straßenrändern sind viele klein Büdchen, oder Verkaufsstände unter freiem Himmel, an denen Tee, Ölgebäck und vieles mehr zubereitet werden. Europäer können dort Tee und die Milch aus frisch aufgeschlagenen Kokosnüssen genießen und als Obst Bananen oder Orangen, sowie das Ölgebäck.
Vielfach schlafen die Betreiber auf der Straße. Ansonsten werden die Straßen vor allem von freilaufenden Hunden bevölkert, die oft mitten auf dem Weg schlafen, oder Kühen, die eine Art Müllentsorgung betreiben.
Das Klima ist Anfang Februar noch angenehm bevor die Regenzeit einsetzt. Es gibt dort keine vier Jahreszeiten, sondern nur Trockenzeit und Regenzeit. Wir erwarten tagsüber 30 Grad Celsius und nachts 20 Grad.
Geschlafen wird normalerweise auf einer einfachen Matte auf einem Holzbett – für uns wahrscheinlich auch mit Matratze. Als Decke genügt ein einfaches Laken, oder eine Leinenschlafsack. Die Toiletten sind für unsere Gefühle nicht sehr rein, aber als Stehtoilette hygienisch (ausreichen Toilettenpapier mitnehmen!). Warmwasser und Duschen sind nicht allgemeiner Standard. Normal ist ein Kübel, aus dem Wasser von Hand mit dem Becher geschöpft wird. Es gibt in Godavarikhani aber auch preiswerte Lofges mit Betten und Badezimmern nach „Westernstyle".

Lebensweise
Das Essen und Trinken ist einfach und sehr schmackhaft, mit Reis in großen Mengen, mit einer Dalsoße aus Linsen oder Roti bzw. Chapati (Fladenbrot). Gegessen wird mit der Hand. Dazu gibt es meist Gemüse (Vegetarian), oder auch Hähnchen (Chicken), sowie Ziegenfleisch (Mutton). Die Küche von Hayderabad ist berühmt für den bestn Biryani, einen gewürzten geprannten Reis mit in der Regel scharfen Currygewürzen. Für Europäer tabu sind alle ungekochten Gemüse und alle Früchte, die mit kaltem Wasser gewaschen sind.Als Trinkwasser ist nur Mineralwasser (Minerl Bottle Water) zulässig! Sehr schmackhaft sind die kleinen einheimischen Bananen, sowie der würzige einheimische Tee. Essen und trinken sind für europäische Verhältnisse billig. Der Wechselkurs ist 75 Rupien = 1 Euro. Frühstück mit Omelett, oder Idli (Griesschnitte) kostet 60 – 80 Rupien.

Sprachen und Lebensgewohnheiten
Die Landessprache in Telengana ist Telugu. Die Amtssprache in ganz Indien ist Englisch. Damit kann man sich icn der Regel auch mit Teilen der Bevölkerung verständigen. Für die Masse der Arbeiter und ihre Familien wird aber in Telugu übersetzt. Für die Begrüßung von Frauen muss Mann Fingerspitzengefühl haben. Freundinnen und Genossinnen kann man in der Regel unbesorgt die Hand geben. Fremden Frauen gegenüber empfiehlt sich das respektvolle Namaste, mit der vor der Brust aneinander gelegten Händen und einer kleinen Verneigung.