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Indien: ICG-Mitglied Pradeep grüßt die Spendengala in Deutschland

Liebe Kollegen und Teilnehmer der Veranstaltung zur 2. Internationalen Bergarbeiterkonferenz.
Zu Beginn denke ich daran, dass uns jemand bei dieser Veranstaltung fehlt, der nicht kommen kann, weil er uns alle ohne Wiederkehr verlassen hat.
Ich spreche vom Kollegen und Freund Walter, der andernfalls damit beschäftigt wäre, all seine Kraft in die Vorbereitung der 2. Internationalen Bergarbeiterkonferenz zu stecken. Ihm gilt auch mein Gedenken.

Die Vorbereitungen für die Konferenz haben hier in Indien begonnen. Wir haben eine Empfangskomitee auf nationaler Ebene konstituiert und einen kleinen Flyer erstellt, der für die Kampagne und die Spendensammlung genutzt wird.


Wir drucken die ersten Poster und eine Erklärung im Namen des Nationalen Vorbereitungskomitees.
Diese werden am 20. Oktober in einer Pressekonferenz in Godavarikhani, dem Ort unserer Konferenz veröffentlicht.

Im Anschluss daran wird die Kampagne in den Bergbauregionen beginnen. Das Kampagnenmaterial wird in die lokalen Sprachen übersetzt, da wir in Indien nicht nur eine Sprache haben; die Bergarbeiter in Westbengalen können die Sprache der Bergarbeiter in Godavarikhani nicht verstehen.

Wir haben die gewaltige Aufgabe, die Finanzen zu sammeln, deren Hauptquelle natürlich die Bergarbeiter selbst sind, und wir planen so viele wie möglich von ihnen in den nächsten zwei Monaten zu erreichen und bei ihnen zu sammeln, neben denen die mit uns sympathisieren oder sich mit unserer Sache bereits identifizieren. Obwohl die Hauptlast der Spendensammlung in der Gegend liegen wird, wo die Konferenz durchgeführt wird,
sollen auch andere Bergbaugebiete im Land beitragen.
Dafür drucken wir Spendenquittungen und Empfangsbücher, die nummeriert sind und zentralisiert werden.
Ich muss ja nicht erwähnen, dass die Bemühungen in Indien mit den Bemühungen in anderen Ländern ergänzt werden.

Ich bin sicher dass wir unser gesetztes Ziel erreichen und Ihr werdet Euer Ziel bestimmt auch erreichen!
Zusammen erreichen wir das Ziel der Konferenz.
Wir treffen uns hier am 18. diesen Monats in Delhi um unsere Kampagnenaktivitäten weiter zu konkretisieren und bestimmte Entscheidungen für die technischen Vorbereitungen der Konferenz zu treffen.
Wir haben bereits die Versammlungsorte für die Konferenz gebucht und geblockt, die Unterkünfte für die internationalen Teilnehmer gefunden und geblockt und ihr könnt sicher sein, dass die Regelungen hier in keinster Weise unzulänglich sind.

Es gibt mehr als 30.000 Kohlebergarbeiter in der Region Ramagundam/Godavarikhani und etwa halb so viele in anderen Bereichen der Bergbauindustrie und wir versuchen, mit der Konferenz das Ohr von jedem dieser Arbeiter zu erreichen, auch wenn zusammen genommen die 10 Gewerkschaften in unseren Vorbereitungskomitee klein sind im Vergleich mit den Gewerkschaften, die zu den Parteien der herrschenden Klasse gezählt werden.

Die Konferenz ist auch eine gute Möglichkeit, deren Mitglieder anzusprechen.
Im Namen des Vorbereitungskomitees hier übersende ich Grüße an alle, die im Kultursaal in Gelsenkirchen anwesend sind und wünsche Euch alles Gute im Bestreben, die 2. Internationale Bergarbeiterkonferenz zu einem Erfolg zu machen.

Solidarische Grüße, Pradeep