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Willkommen bei der internationalen Bergarbeiterkoordination (IMC)

Die internationale Bergarbeiter-Koordination ruft alle Bergarbeiter der Welt und ihre Familien dazu auf, den 1.Mai 2019

gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aller Branchen als Interna­tionalen Kampftag zu begehen: für ihre gemeinsamen Interessen , Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen und für demokratische Rechte und Freiheiten. Das internationale Großkapital greift die erkämpften Errungenschaften der Arbeiterbewegung an, so dass diese verteidigt und weitere Forderungen erkämpft werden müssen.

In vielen Ländern der Welt werden die Rechte der Bergarbeiter nicht beachtet, außer Kraft gesetzt und in verschiedenster Weise angegriffen. Die Kämpfer für die Arbeiterrechte, die Gewerkschafter, werden auf Geheiß des Industrie- und Finanzkapitals politisch und physisch in ihrer Existenz bedroht oder so­gar ermordet. Diese ist eine gefährliche Tendenz und erfordert eine entschlossene, zweckmäßige und abgestimmte Reaktion aller kämpferischen Bewegung der Bergarbeiter, um ihre Auswirkungen zu mindern oder besser sie mit der Wurzel zu beseitigen.

In ständigem Bemühen ihre Profite zu maximieren, wenden die Unternehmen Methoden an, wie:
-- Abschaffung von Stammbelegschaft, um sie zu ersetzen von Zeitarbeitsplätzen und Auslagerung von Arbeitsplätzen;
-- Drastische Verringerung der Löhne;
-- Nichtachtung tarifvertraglich festgelegter Bestimmungen in der Praxis;
-- Verletzung von Hygiene-, Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften am Arbeitsplatz;
-- Stark belastende unregelmäßige Mehrarbeit für die Bergarbeiter
-- Keine Kostenübernahme bei berufsbedingten Krankheiten etc.

In vielen Bergbau-Ländern der Welt wie Indien, Südafrika, Peru, China, Polen oder der DR Kongo kämpfen die Bergarbeiter und ihre Familien gegen immer wiederkehrende Fälle von Entlassungen und Werksschließungen unter Missachtung der Arbeitsgesetze, und wenn im Erzbergbau die Arbeiter schwerer radioaktiver Strahlung ausgesetzt sind, was sie mit ihrem Leben bezahlen, wie auch die Um­welt einschließlich des Wassers vergiftet wird. Das ist eine gefährliche Tendenz, der die Bergarbeiter­bewegung geschlossen und energisch mit klaren und gut geplanten Aktionen entgegentreten muss.

Tatsächlich reicht es heute nicht mehr, seine Forderungen isoliert in nur einem Land zu stellen. Die beiden internationalen Bergarbeiter-Konferenzen 2013 in Peru und 2017 in Indien, in deren Fortset­zung die Treffen der ICG stattfanden, haben als grundlegende Prinzipien folgendes festgelegt:

" Immer weniger ist es heute möglich, isoliert voneinander und lokal beschränkt sich gegen die in­ternationalen Bergbaumonopole durchzusetzen. Was wir brauchen ist die Einheit der Arbeiter welt­weit!" Wir wollen eine lebenswerte Zukunft für die Völker, für uns und unsere Kinder!

Die IMC hat die Vision einer "weltweit verbundenen Bergarbeiterbewegung, die für sich und ihre Kinder darum kämpft, dass die Schätze des Bodens, des Wassers und der Lüfte denen gehören, die sie durch ihre Arbeit erschließen. Sie sollen eingesetzt werden für ein reiches, würdevolles und ge­sundes Leben aller Menschen in Einklang mit der Natur – ohne Ausbeutung und Unterdrückung."

Wir setzen auf eine zahlreiche Anhängerschaft aller Bergarbeiter für die Ideale der IMC und auf das Gelingen der regionalen Treffen, um unsere Aktionen zu stärken und sie den Bergarbeitern näher zu bringen. Auch auf eine breite Beteiligung ihrer Angehörigen, Frauen, Männer, Jugendlichen, die mit der kämpferischen Bewegung der Bergarbeiter verbunden sind. Die Regionalkonferenzen, die ab Ende 2019 stattfinden, sind als Vorspiel für die Vorbereitung der 3. IMC zu betrachten.
Am 1. Mai, dem internationalen Kampftag der Arbeiterklasse, demonstrieren die Arbeiter in der gan­zen Welt. Die internationale Bergarbeiterkoordination hat beschlossen, den 1. Mai als gemeinsamen internationalen Kampftag der Bergleute zu begehen.

Bergarbeitergrüße – Glück auf!