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Mali: Kinderausbeutung im Goldbergbau

Suse Bader, Europakoordinatorin der Weltfrauenkonferenz war im Mai 2017 Gast der 2. Afrikakonferenz der Basisfrauen und berichtete nun von Frauen aus Mali, deren Kinder (mindestens 20000) in den Goldminen das begehrte Metall unter lebensgefährlichen Bedingungen abbauen.

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Südafrika: An die streikenden Bergarbeiter der Diamantminen

Wir erklären unsere Solidarität mit unterstützen euren eurem Kampf gegen die Streichung eurer Zulagen und um eine Lohnerhöhung von 10 Prozent. Mit dem niedrigen Lohn haben eure Familien kaum das notwendige Geld, um zu leben.
Solche Angriffe auf unsere Existenzgrundlage und die unserer Familien müssen von der ganzen Internationalen Bergarbeiterbewegung gemeinsam beantwortet werden. In vielen Ländern sparen die Konzerne an dem nötigsten für Arbeitssicherheit und Löhne. In Europa soll der untertägige SteinKkohlebergbau vollkommen liquidiert werden. Die Arbeitsbedingungen bei euch sind sehr hart und es gab von den Kumpel in Südafrika in den letzten Jahren viele mutige Kämpfe.

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Südafrika: AngloGold Ashanti und Sibanye Gold planen Massenentlassungen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir haben erfahren, dass „AngloGold Ashanti” in Matlosana and Carletonville und „Sibanye Gold“ insgesamt 16.000 Bergleute entlassen wollen.

Wir unterstützen euren Kampf um jeden Arbeitsplatz. Wenn ihr in Streik tretet, machen wir diesen – wie auch andere Aktionen - über unsere Homepage weltweit bekannt und helfen mit die Solidarität zu organisieren. Die Parole „Kampf um jeden Arbeitsplatz“ ist für die Bergleute auf der ganzen Welt aktuell.

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Afrika: Arbeitsplatzvernichtung in Sambia

In Sambia will Glencore Mopani Copper Mines 4.700 Arbeitsplätze vernichten. Bereits 2015 wurden 4.300 Kumpel entlassen. Mit Methoden der Einschüchterung und Erpressung sollen die Kumpel gezwungen werden „freiwillig“ zu gehen und nicht den Kampf für ihre Arbeitsplätze aufzunehmen. Unsere Solidarität gehört dem Kampf der sambesischen Bergleute und ihrer Familien gegen Arbeitsplatzvernichtung und für ihre Interessen.

Südafrika: Goldbergwerke – Todesgruben für Bergleute

Am 31. August wurden die Leichen der letzten beiden Bergleute,

die in der tiefsten Grube von Harmony Gold umkamen, geborgen. In der Mine von Kusasalethu, in Carletonville, Südafrika, kam es am 25. August zu einem Unglück. Dabei wurden fünf Bergleute getötet. Eric Gcilitshana, NUM Gesundheits- und Sicherheitssekretär, sagte: "Einer der fünf verstorbenen Bergleute war ein 25-Jähriger, der seinen Vater letzten Monat begraben und einen dreimonatigen Sohn verließ. Es ist schmerzhaft und traurig für die Familie. ...“

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Südafrika: An die NUM

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir haben erfahren, dass „AngloGold Ashanti” in Matlosana and Carletonville insgesamt 8500 Bergleute entlassen will. Völlig zu Recht kritisiert ihr, dass „die Kapitalisten zu jeder Schandtat für ihre Profite bereit sind. .. Sie versuchen die Kosten zu verringern, indem sie Leute rausschmeissen, die Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen verringern, die Arbeiter und die natürlichen Reichtümer Afrikas ausbeuten.“ Wir unterstützen daher ausdrücklich eure Demonstration und Kampf gegen diese Entlassungen.

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Französisch-Guayana: Keine Goldmine in den Regenwald!

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

es ist ein industrielles Monster, das unberührten Regenwald verschlingt: Die Regierung in Paris ist dabei, eine 190 Quadratkilometer große Gold-Konzession in Französisch-Guayana zu vergeben. Ein 2,5 Kilometern langer Tagesbau würde sich dann in Montagne d’Or durch den Amazonas-Regenwald fressen.

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Kenia: Deutsches Interesse an seltenen Erden

Aus Deutschland besteht neuerdings verstärkt Interesse an Kenia.Das ist kein Zufall. Spätestens im Jahr 2012 wurden internationale Konzerne auf die Lagerstätten von seltenen Erden in Kenia aufmerksam wurden. Experten zufolge ist z.B. das Nioblager im Südosten Kenias das sechstgrößte der Welt. Die Ausbeutung der gesamten Reserven würde Kenia zu einem Hauptlieferanten dieses seltenen Metalls machen.

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Kenia: Informationen zum Bergbau

Eine kenianische Delegation unter Leitung des Bergbauministers Hon Dan Kazungu (5.v.l.) besucht den BDI. © BDI
Kenia will das Potenzial des Bergbausektors nutzen. Neben metallischen Rohstoffen wie Titan, Gold oder Eisen, könnte vor allem der Abbau von Seltenen Erden ein wichtiger Wirtschaftsfaktor werden. Die zukünftigen Fachkräfte sollen in der neuen Hochschule für Bergbau ausgebildet werden. Eine kenianische Delegation, unter Leitung des Bergbauministers Dan Kazungu, stellte beim Besuch im BDI das Konzept vor.
Im Oktober 2016 besuchte eine kenianische Delegation unter Leitung des Bergbauministers Hon Dan Kazungu den BDI. Begleitet wurde er unter anderem vom Direktor der Taita Taveta University College, Prof. Hamadi Iddi Boga, sowie hochrangigen Vertretern des Bergbau- und Bildungsministeriums, der kenianischen Botschaft und den Projektpartnern der HTW Dresden und Bergakademie Freiberg. Ziel des Austauschs mit dem BDI war es, das kenianische Interesse an einer engen Kooperation mit der deutschen Industrie aufzuzeigen.

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Multi-Milliarden-Hochzeit von Indian Mining Mogul angesichts der schlechten Lage der Bergleute weltweit

Zeitgleich mit der 2. Konferenz internationalen Bergleute in Indien im Februar 2017 stattfinden wird, kommt die Nachricht von einer 74millionen US Dollar schweren Hochzeit der Tochter eines indischen Bergbau-Mogul und Politikers. Darüber sollten Millionen von Bergleuten auf der ganzen Welt und ihre Familien erzürnen. Mit dem zu verurteilen Schärfste die offene Verschwendung von Ressourcen, die von der Ausbeutung der armen Bergleute und ihre Familien durch Akkumulation durch den Bergbau Monopole zur Folge haben.

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