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Kolumbien: Bevölkerung organisiert Volksentscheid gegen Fracking u.a. nach Gerichtsurteil

In San Lorenzo im südlichen Bundesstaat Nariño haben 98 Prozent der Wähler gegen Bergbauprojekte in ihrer Region gestimmt. Sie verneinten die Frage, ob in ihrer Gemeinde der Abbau von Edelmetallen und die Förderung von Erdgas und Erdöl erlaubt werden soll. Camilo Degado, Vorsitzender des Organisationskomitees der Volksabstimmung, zeigte sich gegenüber amerika21 zufrieden: "Die Bevölkerung hat ein klares Zeichen gegen die Zerstörung der Natur und für die Verteidigung des Lebens und der Umwelt gesetzt."

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Peru: In den letzten Monaten gab es mehrere Streiks

Mehr als 1000 Arbeiter der Mine Milpo Cerro Lindo halten sich an einen unbefristeten Streik, indem sie ihre Arbeitsrechte als bessere Bezahlung und bessere Gesundheit beanspruchen. Heute ist der sechste Tag der Lähmung, und im Moment gibt es keine Lösung für ihre Behauptung, Generalsekretär Elmer Bartolo informiert uns, dass sich heute im Arbeitsministerium befindet und behauptet, dass die Minengesellschaft Milpo Cerro Lindo ihren Behauptungen nachkommt, wir werden von Genosse Elmer informiert.

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Chile: Arbeiter in größter Kupfermine streiken erneut

180813chileKSantiago de Chile. Die Produktion der wichtigsten Kupfermine Chiles soll in Kürze stillstehen. Grund dafür ist ein neuer Streik der Gewerkschaft des Unternehmens Minera Escondida, die bisher zu keiner Einigung mit dem Unternehmen kommen konnte. Die Regierung zeigt sich beunruhigt und ruft zum Dialog auf.

Mit einer Zustimmung von 84 Prozent haben die Mitglieder der "Gewerkschaft Nr. 1" von Minera Escondida, der größten Arbeitervereinigung des Unternehmens, beschlossen, das bisherige Angebot des Bergbauunternehmens abzulehnen und in den Streik zu treten.

Wie Anfang 2017 kämpfen die Arbeiter auch dieses Jahr wieder gegen die Flexibilisierung ihrer Arbeit sowie für eine Gehaltsanpassung. Das Unternehmen reagierte auf die Forderungen der Gewerkschaft mit einem Angebot von einer Gehaltsanpassung von einem Prozent sowie einer einmaligen Zahlung von 24.000 Euro (18 Millionen chilenische Pesos) pro Gewerkschaftsmitglied. Die Arbeiter forderten allerdings eine Kompensation von 34,5 Tausend Euro (25,9 Millionen chilenische Pesos) pro Person sowie 542.000 Euro (406 Millionen chilenische Pesos) für die Verbesserung der Infrastrukturen der Gewerkschaftssitze.

(Bild: Quelle: Nasa Lizenz: Public domain)

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Amerika: Morddrohungen gegen Gemeindelandbesiter/innen und streikende Arbeiter/innen

Am 22. Februar verschafften sich die Gemeindelandbesitzer der Gemeinde Real del Limón Zugang zu ihrem Land. Vorausgegangen ist, dass der Nutzungsvertrag über die Ländereien mit dem kanadischen Unternehmen Torex Gold, Eigentümerin der Mine Media Luna und der Mine Limón-Guajes im Landkreis Cocula, aufgehoben wurde. Gewaltsam gingen Sicherheitspersonal, Polizeikräfte und Militärpolizei gegen die Gemeindelandbesitzer und die streikenden Minenarbeiter vor.

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USA: Hunderte erkranken an Krebs wegen Kohlebergbau

In Minden, einem kleinen Ort mit 250 Einwohnern in West-Virginia im Herzen der Appalachen-Region, lebt Annetta Coffman. Sie berichtet dem US-Magazin „Mother Jones“: “Jeder einzelne meiner Nachbarn ist an Krebs gestorben”. Insgesamt sind es 35 Menschen aus Coffmans Umfeld, die ihr Leben wegen einer Krebserkrankung verloren haben. Darunter auch ihre Mutter und ihr vor drei Jahren erkrankter 18 Jahre alter Sohn. Früher boomte hier die Kohleförderung.

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Honduras: Politische Rechte für Bergleute

Gewerkschaft der Bergleute von Honduras fordert politische Rechte

Die Föderation der Bergarbeiter und Metallarbeiter von Honduras (FETRAMIMH) lehnt die Entscheidung der Regierung Hernández ab, eine zehntägige Ausgangssperre zu verhängen. Sie fordern die Regierung auf, dass das Recht des Volkes respektiert wird , friedlich zu demonstrieren, ohne Angst vor Repression oder Gewalt zu haben.

USA: Picher giftigster Ort der USA

Laut US-Umweltbehörde ist die Bergbau-Kleinstadt Picher im Süden der USA giftigster Ort der USA. Früher wohnten hier 14.000 Menschen, heute ist es eine Geisterstadt an der Grenze zu Missouri und Kansas. Die US-Behörden haben das rund 100 Quadratkilometer große Gebiet als ökologische Notstandsregion ausgewiesen. Denn es weist extrem hohe Belastungen mit Schwermetallen auf.

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