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Kolumbien: Gruß an die Koordinierung der 2. IMC

von Javier Santender/Kolumbien.

Javier ist Mitglied der Leitung der Gewerkschaft Sintraenergetica in dem großen Bergbaugebiet ITG.

„Es hat große Bedeutung, dass der Bereich der Bergarbeiter gestärkt wird, Hand in Hand mit dem Volk und den anderen Arbeitern. Nur so gelingt es, unsere Rechte einzufordern und verlorene Rechte wieder zu erlangen, die uns zustehen. Dies in einer Welt, von der wir wissen, dass sie eigentlich uns allen gehört und nicht dieser kleinen Elite, die vorgibt, dass die ganze Welt nur ein Traum für sie sei. Die Arbeiterklasse ist der Motor der Entwicklung weltweit und geht einher mit den Kämpfen des Volkes. Ich denke, die zweite Konferenz der Bergarbeiter entspricht genau den wichtigsten Elementen für die Kämpfe der Arbeiter, um ihnen Gehör zu verschaffen und sie stark zu machen!"

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Bolivien: Polizei geht gegen protestierende Kumpel vor

5.000 Kumpel protestieren in der Nähe der bolivianischen Hauptstadt La Paz für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen, sowie mehr Rechte. Die Bergarbeiter wollen nicht aufhören, Straßen zu blockieren, bis die Regierung sich zum Dialog bereit erklärt. Bolivianische Polizei ging mit Tränengas gegen die Kumpel vor.

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Kolumbien: Erklärung der Gewerkschaft Sintracarbon

151024Colombia298,3 % der Beschäftigten von El Cerrejón stimmen für Streik 3400 gewerkschaftlich organisierte Arbeiterinnen und Arbeiter folgten dem demokratischen Aufruf der Gewerkschaft Sintracarbon aus Kolumbien zum Abschluss des Tarifkonflikts mit El Cerrejón [Kohlebergwerk]. Das sind 87 % der Mitglieder. Die Entscheidung der Basis war klar und eindeutig: 98,2 % stimmten für den Streik nur 0,8 % für ein Schiedsgericht. Nach dem Gesetz hat Sntracarbon infolge dieser Abstimmung 10 Tage Zeit, um die Stunde null zu bestimmen, das heißt Datum und Uhrzeit festzulegen, wann die wirtschaftliche Produktion in den Minen lahmgelegt werden soll.

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Venezuela: 28 Bergleute grausam ermordet

Am 04. März wurden in einer Goldmine mindestens 28 Bergleute im Südosten Venezuelas im Verwaltungsbezirks Sifontes, (Bundesstaat Bolivar) regelrecht hingerichtet. Die Täter sind mafiaähnliche Organisatonen, die mit Unterstützung lokaler Behörden dieses grausame Massaker durchgeführt haben. Rund um die Mine sind die Straßen blockiert, Angehörige der Opfer protestieren gegen das Massaker.

Ecuador: Die Mutigen lassen sich nicht mundtot machen

Wir sind alle besorgt um die Umwelt. Wir sind dafür verantwortlich, über eine gute, gesunde Zukunft für unsere Generationen zu wachen. Wir kämpfen darum. In unserem Land Ecuador haben sie leider versucht, uns mundtot zu machen. Sie wollen die handwerklichen Bergarbeiter verschwinden lassen, denn alles ist an große, ausländische Betriebe abgegeben worden. Die die Folgen für unsere Zukunft werden nicht berücksichtigt.

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Massenentlassungen im US-Bergbau

Das Büro für Arbeitsstatistik in den USA veröffentlichte seine neuesten Daten. Danach haben 131.000 Kumpel 2015 ihren Job verloren in Folge der sinkenden Rohstoffpreise. Bis Jahresende 2015 waren insgesamt noch 782.000 Kumpel im Bergbau in den USA beschäftigt, das sind 12 % allein im Jahr 2015 weniger Kumpel. Angesichts der weiterhin anhaltenden Stagnation in der Weltwirtschaft kann man auch 2016 von einer weiteren Entlassungswelle ausgehen. Die anhaltend niedrigen Ölpreise führen verstärkt zu Insolvenzen und damit auch zu Arbeitsplatzvernichtung. Zusätzlich belastet die Arbeiterfamilien in den USA, dass im Dezember 2015 die Gehälter und Löhne um 1,4% gefallen sind. Die amerikanischen Kumpel und ihre Familien stehen weltweit nicht allein im Kampf um Arbeitsplätze und höhere Löhne. Das wird auch Thema auf der 2. Internationalen Bergarbeiterkonferenz in Indien sein. Gemeinsam sind die Bergleute weltweit eine unübersehbare Kraft gegenüber den internationalen Bergbaumonopolen.

Kanada: ab 2016 sollen Roboter in der Tiefsee nach Edelmetallen schürfen

Kanadas Bergbauunternehmen Nautilus Minerals plant, mit riesigen Robotern in den Tiefen des Ozeans Edelmetalle wie Kupfer, Gold und Silber zu schürfen. Sie wollen in 1600 m Tiefe in der Bismarcksee vor Papua-Neuguinea damit beginnen.

Meeresbiologen und Umweltschützer befürchten, dass der Raubbau an Mutter Natur in der Tiefsee Ökosysteme zerstören könnte, die ebenso einzigartig wie bisher kaum erforscht sind.

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Größte regionale Umweltkatastrophe Brasiliens

Vale und BHP Billiton schuld an Umweltkatastrophe.

Im Südosten Brasiliens brachen vor zwei Woche zwei von 450 Staudämme von Erzbergwerken in den Bergen von Minas Gerais. Auslöser war ein kleines Erdbeben. Mindestens 11 Tote und 20 Vermisste waren zu beklagen. Mehr als 600 Menschen verloren ihr Zuhause. Insgesamt sind 15 Millionen Menschen von diesen Staudammbrüchen betroffen, denn der Schlamm verseucht das Trinkwasser der Menschen und Tiere. Aus dem Rückhaltebecken von Samarco haben sich 5 Millionen Tonnen giftige Wassermassen in einer Schlammlawine zu Tal gewälzt. 666 Flusskilometer des Rio Doce sind biologisch tot. Die Mündungsregion im Atlantik ebenfalls.Umweltschützer gehen davon aus, dass es über 100 Jahre dauern wird, bis sich das Ökosystem von dieser Katastrophe erholt hat.

Diese 8 km lange Schlammlawine schob über 400 km auf den Atlantik zu. Die ganze Dimension der Folgen dieser Dammbrüche sind bis jetzt noch gar nicht abschätzbar für die zahlreichen betroffenen Dörfer, die Umwelt und die Wasserversorgung. In den Tagesthemen (28.11.15) wurde die Behauptung von PHP Billington verbreitet, dass die Klärschlämme für Menschen ungefährlich seien.

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Peru Minenarbeiter von Shuougang streiken

Ich weise darauf hin, dass die Arbeiter seit 14. Jahren in Folge einen Streik durchführen mussten. Dieser dauerte ungefähr 30 Tage. Das Arbeitsministerium von Ica (Anm: Departement/Region mit Hauptstadt Ica, wozu auch die Mine Shuougang gehört) muss das mit einem Beschluss zur Lohnerhöhung lösen. Es gab große Anstrengungen und Opfer der Arbeiter. Die Firma streicht Millionen-Gewinne ein. Die Minengesellschaft Shuougang Hierro Peru hat seit 1992 die Konzession für das Bergwerk. Sie wird vom Kapital des chinesischen Staates geführt. Außerdem ist sie die einzig produzierende Eisenmine in Peru.

Peru: Aufruf der Berg- und Metallarbeiter

Wir rufen jedermann der Bergbau-, Metall- und Eisenhütten-Arbeiter vom Peru auf, auf diesen Gewerkschafter-definitiven Kampf gegen diese verbundene Regierung des Kapitalismus vorbereitet zu sein, der den peruanischen Staat im Dienst des Bergbau-nationalen und ausländischen Empresariado gesetzt hat, nicht kennend und/oder die Rechte der Arbeiter und seiner Teilnahme an der Debatte der großen Probleme vermindernd, die sie in unserem Sektor quälen. VON UNS, DIE BERGBAUARBEITER, WIRD ABHÄNGEN VON OLLANTA HUMALA TASSO REGIERUNG GEHÖRT ZU SEIN ODER AUCH NICHT, und dass sich unsere Anstrengungen mit der befriedigenden Lösung unserer Kampfplattform als gekrönt erweisen. Das ist das Abkommen der Arbeiter, der sich verwirklichen wird, zwischen anderen Punkten fordernd:

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