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USA: Kumpel kämpfen um mehr Schutz vor Staublunge

Schon vor mehr als 50 Jahren riefen Gesundheitsexperten in den USA dazu auf, die Kumpel vor giftigem Steinstaub zu schützen. Ergebnis bis heute ist Untätigkeit aus Rücksichtsnahme auf die Kohleindustrie. Viele der Kumpel starben an Pneumokoniose. Auch hier im Ruhrgebiet litten und leiden viele Kumpel an dieser Krankheit. In den USA hat diese Erkrankung noch zugenommen, weil die Kumpel durch mehr Gesteinslagen an die Kohlevorkommen graben müssen und im Zuge davon erzeugen sie tödlichen Quarzstaub.

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USA: Bergwerke oder die Kohle nach der Kohle

In den USA wechseln Kohleminen mehrfach die Besitzer. Die Minenbetreiber drücken sich mit Konkursen vor Umweltsanierungen und Strafen. Wenn es in Harlan County im US-Bundesstaat Kentucky viel regnet, wissen die Einwohner schon, was kommt: Nach starken Regenfällen gibt es oft Schlammlawinen, die die Grundstücke überfluten, Strassen unterspülen und alles unter Wasser setzen. Ihren Ursprung haben sie in einer aufgegebenen Mine, der Foresters Mine No 25.

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Nevada: Indigene wehren sich gegen Lithium-Mine

Im US-Bundesstaat Nevada will die Biden-Regierung eine Lithium-Mine auf dem Gebiet von Indigenen eröffnen. Unter der Regierung von Biden wird der Abbau von Lithium vorangetrieben. Die indigene Bevölkerung wehrt sich gegen das Projekt auf ihrem Land in Nevada.

Ecuador: Conaie-Anführer ermordet, Indigene machen Regierung verantwortlich

Die Konföderation Indigener Nationalitäten Ecuadors (Conaie) macht die nationale Regierung für die Ermordung eines Leiters der Organisation, Eduardo Mendúa, verantwortlich. Mendúa, der in dem indigenen Dachverband für internationale Beziehungen zuständig war und der ethnischen Gruppe der Kofán angehörte, wurde am Sonntagabend vor seinem Wohnhaus erschossen.

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Peru: 27 Menschen bei Minen-Brand ums Leben gekommen

Bei einem Feuer in einer Goldmine im Süden Perus sind 27 Menschen gestorben. Grund für den Brand war laut Behörden ein Kurzschluss. In peruanischen Bergwerken kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. In Peru sind bei einem Brand in einem Bergwerk 27 Menschen ums Leben gekommen. Drei Rettungskräfte wurden verletzt. Das teilten die dortigen Behörden mit. Der Lokalregierung zufolge wurde das Feuer durch einen Kurzschluss ausgelöst.

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USA: Artikel zum Streik bei Warrior Met Coal

Solidaritätsbesuch bei dem längsten Streik in der Geschichte Alabamas/USA Unser Solidaritätsbesuch als Unterstützer der 3. Internationalen Bergarbeiterkonferenz bei den Kumpels von Warrior Met Coal in Brookwood im Süden der USA, im Staat Alabama, fand statt, kurz bevor der Streik nach fast zwei Jahren beendet wurde. Der Streik begann am 1. April 2021 und wurde von der Bergarbeitergewerkschaft United Mine Workers (UMWA) für einen neuen Tarifvertrag geführt.

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Kolumbien: ein Gewerkschafter berichtet

Aktuelles vom berühmt-berüchtigten Kohlebergwerk El Cerrejón in Kolumbien El Cerrejón im Norden Kolumbiens ist das größte Steinkohlebergwerk im Übertagebau in Amerika und ein Hauptlieferant für Kohle nach Deutschland. Bei El Cerrejón arbeiten aktuell rund 11.000 Beschäftigte, nach Angaben der Gewerkschaft Sintracarbón darunter 4.500 fest angestellte Kumpel und 5- 6.000 Leiharbeiter. Eigentümer ist der schweizer internationale Konzern Glencore.

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Kolumbien: Mindestens elf Tote bei Explosion in Kohlemine

In Kolumbien sind bei einer Explosion in einer Kohlemine mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Weitere Bergleute würden noch vermisst, erklärte die Regionalregierung des zentralkolumbianischen Bezirks Cundinamarca. Die Bergleute befanden sich demnach in 900 Metern Tiefe. Das Unglück ereignete sich in mehreren miteinander verbundenen Kohleminen. Ursache war den Angaben zufolge Gas, das sich durch den Funkenschlag der Spitzhacke eines Arbeiters entzündet haben soll.

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Brasilien: Brumadinho und die Folgen

Am 25. Januar 2019 brach der Damm einer Eisenerzmine des Bergbaukonzerns Vale in der Nähe der brasilianischen Stadt Brumadinho und mehr als 270 Menschen kamen ums Leben. Bis heute leidet die Bevölkerung unter den Folgen. Noch immer ist der Boden verseucht hier in Córrego do Feijao, etwa 30 Autominuten von der schmucklosen Kleinstadt Brumadinho entfernt. Die Menschen befürchten, dass dies nicht der letzte Dammbruch war.

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