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Indonesien: An die Bergleute bei Freeport in West Papua

Liebe Kollegen, mit großer Empörung haben wir von dem gewaltsamen Vorgehen von Polizei und Armee, mit Einsatz von Gummigeschossen und Wasserwerfern am 19.8.2017 gegen eure berechtigte Blockade der Zechen erfahren. Das ist ein politischer Skandal! Euer Protest gegen die politische Kündigung von 4200 Bergleuten wegen ihrer Beteiligung an einem Streik ist völlig berechtigt! Auch angesichts der menschenverachtenden Verweigerung von medizinischer Versorgung für tausende Bergleute und ihrer Familien über vier Monate hinweg. Das hat bereits zum Tod von 10 Menschen geführt, die unbehandelt aus Krankenhäusern entlassen wurden.

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Indien: Indigener Aktivist stirbt in Haft; sein Volk kritisiert Einschüchterungen

Der Anführer eines indigenen Volkes in Indien ist in Polizeigewahrsam gestorben. Sein Volk hatte den Kampf gegen ein britisches Bergbau-Unternehmen gewonnen. Zuletzt hatte die Polizei eine brutale Einschüchterungs-Kampagnen gegen die indigenen Aktivist/innen begonnen.
Bari Pidikaka vom Volk der Dongria Kondh, wurde im Oktober 2015, während er von einem Protest zurückkehrte, festgenommen und inhaftiert. Er starb diese Woche in Haft. Die lokale Polizei hatte auch Kuni Sikaka, eine 20-jährige Dongria-Aktivistin und Familienangehörige zweier prominenter Dongria-Sprecher festgenommen.

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Iran: Liebe Kameraden, Freunde und Arbeiter der Bergbau-, Stahl- und Metall-Industrie in Peru

Wir haben von Euren großen Widerstand gegen die kapitalistische Bosse durch Streiks erfahren. Hiermit wollen wir euch mitteilen, dass unsere Organisation voll und ganz Euren gerechten Kampf unterstützt und wünsche euch viel Erfolg im aktuellen Klassenkampf. Ihr seid nicht allein, die Arbeiter des Iran, vor allem der Bergbau- und Stahlarbeiter aufgestanden gegen Ungerechtigkeit in Betrieben, die Einheit und Solidarität macht die Arbeiter in ihren Streiks stärker.

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Indonesien: Solidaritätserklärung an die streikenden Bergarbeiter der Erz- und Goldmine Grasberg

An die streikenden Bergarbeiter der Erz- und Goldmine Grasberg/Indonesien
Wir erklären unsere Solidarität mit eurem Kampf. Seit Monaten fordert ihr die Aufhebung der Dauer-Kurzarbeit durch die internationale Bergbaugesellschaft Freeport. Mit dem niedrigen Lohn haben eure Familien kaum das notwendige Geld, um zu leben. Mit Empörung haben wir die Information aufgenommen, dass das US-Bergbaumonopol nun 3000 Kumpel entlassen will. Das sind rund 10 Prozent aller Beschäftigten auf der Mine.

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Indonesien: An die streikenden Kumpel der Erz- und Goldmine Grasberg

An die streikenden Kumpel der Erz- und Goldmine Grasberg/Indonesien (West-Papua) und ihre Familien!

Wir von Kumpel für AUF aus Deutschland möchten euch unsere solidarischen Grüße überbringen.

Wir beglückwünschen euch zu eurem Mut und eurer Entschlossenheit im Kampf gegen die von Freeport angeordnete Dauer-Kurzarbeit. Euren Mut und eure Entschlossenheit brauchen auch wir in Deutschland für unseren Kampf gegen die Pläne der Europäischen Union den Steinkohlebergbau in Deutschland zu schließen, um danach das umweltschädliche und verbrecherische Gas-Fracking in Europa einzuführen.

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Gemeinsame Erklärung der Mitglieder der 2. Internationalen Bergarbeiterkoordination und Delegierten aus Osteuropa (Ukraine, Weißrussland, Kasachstan, Polen) zum Kampf der Bergleute in der Ukraine

unsere Brüder in der Ukraine haben am 4. Mai mit den größten Arbeiterprotest in der Ukraine ausgelöst. Die Nachtschichten der Bergwerke Gwardejskaja, Rodina und Termowskaja und ein Teil der Kumpel der Grube Oktjabrskajan führten unter Tage Arbeiterversammlungen durch. Sie erhoben die Forderung den Lohn für Schwerarbeiter auf 1.000 Dollar anzuheben. Durch die Anhebung des Dollarkurses fiel ihr Lohn sei 2013 auf ca. ein Viertel und beträgt jetzt um 250 Dollar im Monat. Zu den Besitzern des Kriwoj Rog Eisenerzkombinat, zu dem die drei Zechen gehören, zählen die großen ukrainischen und internationalen Oligarchen. Während der Verhandlungen mit der Bergwerksleitung schlossen sich Kumpel anderer Gruben an und traten zum Teil in Hungerstreik.

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Indonesien: Solidarität mit den 3.000 entlassenen Freeport-Bergleuten

In der Kupfer- und Goldmine Grasberg/Indonesien (West-Papua) streiken tausende Kumpel – gesprochen wird von 9,000 – im zweiten Monat gegen eine von Freeport angeordnete Dauer-Kurzarbeit (Beurlaubung) und massenhafte Arbeitsplatzvernichtung.

Die Mine gehört dem US-Bergbaumonopol Freeport und der Rio-Tinto-Gruppe. Sie gilt als eine der profitabelsten der Welt. Dort arbeiteten bis vor kurzem ca. 12.000 Festangestellte und 20.000 weitere Bergleute. Sie sind für ihre Kampfaktionen weltweit bekannt. Die Mine wird von indonesischem Militär scharf bewacht.

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Iran: An die Bergleute und die Bevölkerung in der Provinz Golestan

Liebe Kollegen, liebe Angehörige und Familien, wir und die Bergleute auf der ganzen Welt trauern mit euch um die mindestens 35 Kohlebergleute, die in dem Kohlebergwerk bei Asad Schahr tödlich verunglückt sind. Zahlreiche der zu Tode gekommenen Kumpel sind verunglückt, als sie ihren in Lebensgefahr befindlichen Kollegen zu Hilfe kommen wollten und dabei keine Gefahr für ihr eigenes Leben scheuten! Jeder dieser Kumpel fehlt seinen Kollegen, seinen Angehörigen, in seinem Stadtteil oder Dorf. Aber wir gehen auch über das Trauern hinaus. Heute ist längst die Technik entwickelt, um solche Gasexplosionen vollständig zu verhindern. Wir – die Internationale Bergarbeiterkonferenz (IMC) - fordern, dass weltweit die modernste Technik in allen Bergwerken eingebaut wird um solche Unglücke auszuschließen.

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Iran: Explosion in der Kohlemine (Zemestan Yurt)

Am Mittwoch dem 3. Mai 2017 explodierte eine Kohlemine (Zemestan Yurt) in Azadshahr im Nord Osten des Irans in der Provinz Golestan. Die Explosion wurde durch eine Lokomotive ausgelöst, mit elektrischen Anschlüsse die unter einer elektrischen Spannung schnell zu einer Explosion führte, die sich durch die ganze Mine zog.
Nach Aussage des iranischen Arbeitsministers seien durch die Gasexplosion in 1500 -2000 Meter Tiefe 35 Bergarbeiter gestorben. 23 Arbeiter, deren Körper geborgen wurden, waren bei dem Versuch ihre ge- fangen Kollegen aus der verschütteten Mine zu retten, selbst ums Leben gekommen. 75 Arbeiter wurden verletzt und 100 Arbeiter wurden in der Mine gefangen bzw. verschüttet.

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