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Pakistan: Mindestens 20 Bergarbeiter getötet

180507PakistanBei einer Explosion in einem Kohlebergwerk in Pakistan sind mindestens 20 Bergarbeiter getötet worden.

Nach der Detonation am Samstag Nachmittag stürzte ein Teil der Grube ein und begrub die Männer unter sich. Die Rettungskräfte arbeiteten zehn Stunden, um zu ihnen vorzudringen.

(Bild: Ein Kohlebergwerk in Baluchistan (Archivbild). (EPA / AHMED / DPA)

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Pakistan: Protestkundgebung wegen 6 toten Bergleuten

Dieser Januar war ein weiterer blutiger Monat für Kohlearbeiter mit 6 Arbeitern, die bei drei verschiedenen Unfällen ums Leben kamen [2]. Leider hat der Kohlebergbau in Pakistan eine schreckliche industrielle Bilanz [3], in der Arbeiter nur wenige Rechte haben und unter unsicheren Bedingungen lange arbeiten. Nach den jüngsten Todesfällen veranstalteten die Bergbaugewerkschaften in Quetta eine Protestkundgebung, die eine bessere Gesundheit und Sicherheit für alle Minenarbeiter forderte.

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Ukraine: Bericht über die Lage der Bergarbeiter in der im Jahr 2017

Im Jahr 2017 zeigten Bergleute in der Ukraine eine große Aktivität in Form von Kundgebungen. Bekannt sind die Streiks der Kumpel des Eisenerzschachts im Krivoroger Revier, die im Mai stattfanden und von hunderten aktiven Teilnehmern durchgeführt wurden. Im Sommer dauerten die Kundgebungen der Bergleute an. Zum Beispiel streikten die Arbeiter der Konzerns "Lisitschanskugol" im von der Ukraine kontrollierten Teil des Donbass, weil ihnen für drei Monate der Lohn nicht ausbezahlt wurde.

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Solidarität mit den Einwohnern des Dorfes Dedeyazi

Liebe Freundinnen und Liebe Freunde,

wir, die „Initiative zur Solidarität mit den Einwohnern des Dorfes Dedeyazi“ (Provinz Malatya – Kreisstadt Dogansehir/Türkei) wenden uns mit folgendem dringenden Appell an Euch:

Vor allem im letzten Jahrzehnt sind in der Türkei ganze Landstriche von der Landkarte gelöscht worden. Berge, Bäche, Flüsse, Wälder,… müssen der Profitgier weichen. Allein für die Errichtung der 3. Megabrücke und des  3. Flughafens in Istanbul wurden u.a. 3 Millionen Bäume gefällt/zerstört.

Die Vernichtung ihrer Lebensgrundlagen muss auch ein Dorf in Ostanatolien, das Dorf Dedeyazi im Landkreis Dogansehir (Provinz Malatya), seit Jahren erdulden. Seit 2003 wird in unmittelbarer Nähe des Dorfes eine Eisen-Mine betrieben. Durch die Proteste der Bevölkerung wurde der Betrieb 2012 vorerst eingestellt. Der Protest der Bevölkerung richtete sich gegen die Zerstörung des Gleichgewichts der Natur, insbesondere gegen die Wasserverschmutzung, durch die Minenarbeiten ausgelöste Wasserknappheit und die Gesundheitsgefährdung.  Im Oktober vergangenen Jahres wurde die Arbeit der Eisenmine durch die Firma ‘ MİR Serhat Maden İşletmeciliği‘ erneut wieder aufgenommen und erneut protestierte die Bevölkerung lautstark. Daraufhin wurde im Dezember 2017durch das Umweltamt Malatya der Firma der weitere Betrieb untersagt und sie wurde zu einer Strafe von umgerechnet 15.000 € verurteilt.

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Chinesische Konzerne gehen in die Lithium-Offensive

Auf dem Hintergrund der Umstrukturierung auf Elektroautos verschärft sich der Konkurrenzkampf um das Mineral Lithium. Volkswagen hat China zum wichtigsten Markt für seine geplante Elektroautooffensive erklärt und will für 50 Milliarden Euro Batterien kaufen.

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Türkei: Initiative zur Solidarität mit den Einwohnern des Dorfes Dedeyazi mit dem Appell an Euch

180409dedeyaziLiebe Freundinnen und Liebe Freunde,
wir, die „Initiative zur Solidarität mit den Einwohnern des Dorfes Dedeyazi“ (Provinz Malatya – Kreisstadt Dogansehir/Türkei) wenden uns mit folgendem dringenden Appell an Euch:
Vor allem im letzten Jahrzehnt sind in der Türkei ganze Landstriche von der Landkarte gelöscht worden. Berge, Bäche, Flüsse, Wälder,… müssen der Profitgier weichen. Allein für die Errichtung der 3. Megabrücke und des 3. Flughafens in Istanbul wurden u.a. 3 Millionen Bäume gefällt/zerstört. Die Vernichtung ihrer Lebensgrundlagen muss auch ein Dorf in Ostanatolien, das Dorf Dedeyazi im Landkreis Dogansehir (Provinz Malatya), seit Jahren erdulden.

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Kasachstan: Kupferbergleute Streiken für 70% Lohnerhöhung

Erst jetzt erreichte uns die Nachricht, dass bereits am 29.11.17 über 300 Bergarbeiter im Kupferbergbau bei Kazachmys in der Stadt Scheskasgan (Gebiet Karaganda) in den Streik getreten sind, um ihrer Forderung nach 70%iger Anhebung ihrer Löhne, einer verbesserten Altersversorgung und besseren Arbeitsbedingungen Nachdruck zu verleihen.

Kasachstan: 30% Lohnerhöhung durchgesetzt

Am 14.12.17 waren weiterhin - nach drei Tagen Streik - noch mehr als 400 Bergarbeiter im Streik unter Tage. Seit Montag, dem 11. Dezember 2017, hatten die Kumpel von vier Gruben den Schacht nicht mehr verlassen und gestreikt. Über Tage wurden sie von Tausenden Bergarbeitern unterstützt. Die Internationale Bergarbeiterkoordinierung unterstützte den Streik. Insbesondere gegen die Versuche der Geschäftsführung die Bergarbeiter unter Tage auszuhungern und die Heizung abzudrehen.

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Indonesien: Soli-Brief an die Familien der entlassenen Bergarbeiter der Grasbergmine

Liebe Familien und Bergleutem, wir Bergarbeiterfrauen und Freundinnen des Bergbaus aus der Bergarbeiter- AG im Frauenverband Courage haben erfahren, dass Freeport nach dem Streik im Mai 4.220 Bergleute entlassen hat . Es ist macht uns wütend, dass Freeport zugleich den Zugang zu Bildung und anderen Leistungen für die Bergleute und ihre Familien eingestellt hat. Wir trauern mit den Familien der sieben Freeport-Bergleute, die krank waren und infolge der Kürzung ihrer Krankenversicherung durch Freeport gestorben sind.

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