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Gemeinsame Erklärung der Mitglieder der 2. Internationalen Bergarbeiterkoordination und Delegierten aus Osteuropa (Ukraine, Weißrussland, Kasachstan, Polen) zum Kampf der Bergleute in der Ukraine

unsere Brüder in der Ukraine haben am 4. Mai mit den größten Arbeiterprotest in der Ukraine ausgelöst. Die Nachtschichten der Bergwerke Gwardejskaja, Rodina und Termowskaja und ein Teil der Kumpel der Grube Oktjabrskajan führten unter Tage Arbeiterversammlungen durch. Sie erhoben die Forderung den Lohn für Schwerarbeiter auf 1.000 Dollar anzuheben. Durch die Anhebung des Dollarkurses fiel ihr Lohn sei 2013 auf ca. ein Viertel und beträgt jetzt um 250 Dollar im Monat. Zu den Besitzern des Kriwoj Rog Eisenerzkombinat, zu dem die drei Zechen gehören, zählen die großen ukrainischen und internationalen Oligarchen. Während der Verhandlungen mit der Bergwerksleitung schlossen sich Kumpel anderer Gruben an und traten zum Teil in Hungerstreik.

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Indonesien: Solidarität mit den 3.000 entlassenen Freeport-Bergleuten

In der Kupfer- und Goldmine Grasberg/Indonesien (West-Papua) streiken tausende Kumpel – gesprochen wird von 9,000 – im zweiten Monat gegen eine von Freeport angeordnete Dauer-Kurzarbeit (Beurlaubung) und massenhafte Arbeitsplatzvernichtung.

Die Mine gehört dem US-Bergbaumonopol Freeport und der Rio-Tinto-Gruppe. Sie gilt als eine der profitabelsten der Welt. Dort arbeiteten bis vor kurzem ca. 12.000 Festangestellte und 20.000 weitere Bergleute. Sie sind für ihre Kampfaktionen weltweit bekannt. Die Mine wird von indonesischem Militär scharf bewacht.

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Iran: An die Bergleute und die Bevölkerung in der Provinz Golestan

Liebe Kollegen, liebe Angehörige und Familien, wir und die Bergleute auf der ganzen Welt trauern mit euch um die mindestens 35 Kohlebergleute, die in dem Kohlebergwerk bei Asad Schahr tödlich verunglückt sind. Zahlreiche der zu Tode gekommenen Kumpel sind verunglückt, als sie ihren in Lebensgefahr befindlichen Kollegen zu Hilfe kommen wollten und dabei keine Gefahr für ihr eigenes Leben scheuten! Jeder dieser Kumpel fehlt seinen Kollegen, seinen Angehörigen, in seinem Stadtteil oder Dorf. Aber wir gehen auch über das Trauern hinaus. Heute ist längst die Technik entwickelt, um solche Gasexplosionen vollständig zu verhindern. Wir – die Internationale Bergarbeiterkonferenz (IMC) - fordern, dass weltweit die modernste Technik in allen Bergwerken eingebaut wird um solche Unglücke auszuschließen.

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Iran: Explosion in der Kohlemine (Zemestan Yurt)

Am Mittwoch dem 3. Mai 2017 explodierte eine Kohlemine (Zemestan Yurt) in Azadshahr im Nord Osten des Irans in der Provinz Golestan. Die Explosion wurde durch eine Lokomotive ausgelöst, mit elektrischen Anschlüsse die unter einer elektrischen Spannung schnell zu einer Explosion führte, die sich durch die ganze Mine zog.
Nach Aussage des iranischen Arbeitsministers seien durch die Gasexplosion in 1500 -2000 Meter Tiefe 35 Bergarbeiter gestorben. 23 Arbeiter, deren Körper geborgen wurden, waren bei dem Versuch ihre ge- fangen Kollegen aus der verschütteten Mine zu retten, selbst ums Leben gekommen. 75 Arbeiter wurden verletzt und 100 Arbeiter wurden in der Mine gefangen bzw. verschüttet.

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Indien: Negative Effekte des Tagebergbaus

Der Kohlebergbau in Indien begann im Jahre 1774. John Sumner und Suetonius Grant Heatly von der East India Company leiteten die kommerzielle Ausbeutung des Kohlereviers von Ranigunj im Staat West-Bengalen ein. Indien verfügt über Kohlevorräte von ca. 306.6 Milliarden (metrische) Tonnen (338.0 Milliarden amerikanische Tonnen), die fünftgrößten Kohlevorkommen weltweit. Indien ist mit 591.4 Millionen Tonnen im Jahr 2014 der viertgrößte Kohleerzeuger auf der Welt.

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Freiheit für alle inhaftierten Maruti-Suzuki-Arbeiter! Internationale Solidaritäts- und Protest-Tage am 4./5. April!

Der Kampf der Automobilarbeiter von Maruti-Suzuki in Manesar/Indien ist seit Jahren ein Symbol für den erfolgreichen Kampf um gewerkschaftliche Organisierung und um die Einheit von „Stamm“beschäftigten und Zeitarbeitern. Eine breite Solidaritätsbewegung der Arbeiter und Bevölkerung in Gurgaon steht gegen die skandalöse jahrelange Inhaftierung von 148 Streikführern. Über Jahre kam es
immer wieder zu Massendemonstrationen und Streiks gegen die Inhaftierung und Klassenjustiz im Sinne des Maruti-Suzuki-Konzerns. Die am 18. März 2017 ausgesprochene Verurteilung von 13 Streikaktivisten und Führern der Gewerkschaft der Maruti-Suzuki-Arbeiter zu lebenslanger Haft sowie weiterer Arbeiter zu Freiheitsstrafen soll diese Entschlossenheit brechen. Hunderte Familien werden ihrer Existenz beraubt.

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Russland: Stoppt die Repressionen gegen die Bergleute von King Coal!

Resolution der 2.  ICG

Die zweite Internationale Bergarbeiterkonferenz in Godavarikhani im Staat Telangana, Indien, drückt ihre tiefe Beunruhigung in Zusammenhang mit den Repressionen des russischen Staates gegen die Bergarbeiter der Bergwerksunternehmen von King Coal Süd GmbH aus. Im Ergebnis der graunerhaften Handlungen der Geschäftsleitung wurde das Unternehmen in den Bankrott getrieben, und ihr Direktor ist Gegenstand eines Strafverfahrens. Aber mehr als alle anderen litten nicht die Kriminellen Elemente in der Geschäftsleitung, sondern die Arbeiter, die ehrlich in den vier Gruben und im Anreicherungsbetrieb arbeiteten.

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Spendet für die Anreise der Bergleute die gerademal 150 Euro pro Monat verdienen

Fünfte Bergwerksunglück in nur fünf Wochen in China Erneut kam es am 5.12.16 zu einem Unglück in der Xinjia-Kohlegrube in der zentralchinesischen Provinz Hubei. Bei einer Gasexplosion wurden mindestens fünf Bergarbeiter getötet. Ende letzter Woche ereignete sich in der Millionenstadt Chifeng in dem autonomen nordchinesischen Gebiet Innere Mongolei eine Explosion in einer Mine. Dabei kamen 32 Bergleute ums Leben. Von 181 Bergleuten konnten nur 149 die Mine rechtzeitig verlassen. Am Dienstag letzter Woche kam es zu einem Grubenunglück in der nordöstlichen Stadt Qitaihe in der Provinz Heilongjiang. Hier mussten 22 Bergleute ihr Leben lassen, als sie verscchüttet wurden.

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An die Bergleute und ihre Familien in Gukovo/Russland

Liebe Bergleute, liebe Frauen und Kinder
wir haben von der Homepage der Internationalen Bergarbeiterkoordinierung www.minersconference.org erfahren, dass ihr seit zwei Jahren keine Löhne mehr vom Minenbesitzer „King Coal" erhalten habt. Und euch auch der russische Staat nicht hilft – im Gegenteil – jetzt die ganze Stadt sozusagen in Haft nimmt und rücksichtslos gegen euch vorgeht, weil ihr um euer Recht kämpft. Das geht gar nicht!
Wir fordern „King Coal" auf, euch rückwirkend eure Löhne für die ganze Zeit auszubezahlen! Wir fordern entschieden, dass auch den Familien der an Hunger verstorbenen Bergleute eine Entschädigung zukommt!

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