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Indien: Negative Effekte des Tagebergbaus

Der Kohlebergbau in Indien begann im Jahre 1774. John Sumner und Suetonius Grant Heatly von der East India Company leiteten die kommerzielle Ausbeutung des Kohlereviers von Ranigunj im Staat West-Bengalen ein. Indien verfügt über Kohlevorräte von ca. 306.6 Milliarden (metrische) Tonnen (338.0 Milliarden amerikanische Tonnen), die fünftgrößten Kohlevorkommen weltweit. Indien ist mit 591.4 Millionen Tonnen im Jahr 2014 der viertgrößte Kohleerzeuger auf der Welt.

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Freiheit für alle inhaftierten Maruti-Suzuki-Arbeiter! Internationale Solidaritäts- und Protest-Tage am 4./5. April!

Der Kampf der Automobilarbeiter von Maruti-Suzuki in Manesar/Indien ist seit Jahren ein Symbol für den erfolgreichen Kampf um gewerkschaftliche Organisierung und um die Einheit von „Stamm“beschäftigten und Zeitarbeitern. Eine breite Solidaritätsbewegung der Arbeiter und Bevölkerung in Gurgaon steht gegen die skandalöse jahrelange Inhaftierung von 148 Streikführern. Über Jahre kam es
immer wieder zu Massendemonstrationen und Streiks gegen die Inhaftierung und Klassenjustiz im Sinne des Maruti-Suzuki-Konzerns. Die am 18. März 2017 ausgesprochene Verurteilung von 13 Streikaktivisten und Führern der Gewerkschaft der Maruti-Suzuki-Arbeiter zu lebenslanger Haft sowie weiterer Arbeiter zu Freiheitsstrafen soll diese Entschlossenheit brechen. Hunderte Familien werden ihrer Existenz beraubt.

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Russland: Stoppt die Repressionen gegen die Bergleute von King Coal!

Resolution der 2.  ICG

Die zweite Internationale Bergarbeiterkonferenz in Godavarikhani im Staat Telangana, Indien, drückt ihre tiefe Beunruhigung in Zusammenhang mit den Repressionen des russischen Staates gegen die Bergarbeiter der Bergwerksunternehmen von King Coal Süd GmbH aus. Im Ergebnis der graunerhaften Handlungen der Geschäftsleitung wurde das Unternehmen in den Bankrott getrieben, und ihr Direktor ist Gegenstand eines Strafverfahrens. Aber mehr als alle anderen litten nicht die Kriminellen Elemente in der Geschäftsleitung, sondern die Arbeiter, die ehrlich in den vier Gruben und im Anreicherungsbetrieb arbeiteten.

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Spendet für die Anreise der Bergleute die gerademal 150 Euro pro Monat verdienen

Fünfte Bergwerksunglück in nur fünf Wochen in China Erneut kam es am 5.12.16 zu einem Unglück in der Xinjia-Kohlegrube in der zentralchinesischen Provinz Hubei. Bei einer Gasexplosion wurden mindestens fünf Bergarbeiter getötet. Ende letzter Woche ereignete sich in der Millionenstadt Chifeng in dem autonomen nordchinesischen Gebiet Innere Mongolei eine Explosion in einer Mine. Dabei kamen 32 Bergleute ums Leben. Von 181 Bergleuten konnten nur 149 die Mine rechtzeitig verlassen. Am Dienstag letzter Woche kam es zu einem Grubenunglück in der nordöstlichen Stadt Qitaihe in der Provinz Heilongjiang. Hier mussten 22 Bergleute ihr Leben lassen, als sie verscchüttet wurden.

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An die Bergleute und ihre Familien in Gukovo/Russland

Liebe Bergleute, liebe Frauen und Kinder
wir haben von der Homepage der Internationalen Bergarbeiterkoordinierung www.minersconference.org erfahren, dass ihr seit zwei Jahren keine Löhne mehr vom Minenbesitzer „King Coal" erhalten habt. Und euch auch der russische Staat nicht hilft – im Gegenteil – jetzt die ganze Stadt sozusagen in Haft nimmt und rücksichtslos gegen euch vorgeht, weil ihr um euer Recht kämpft. Das geht gar nicht!
Wir fordern „King Coal" auf, euch rückwirkend eure Löhne für die ganze Zeit auszubezahlen! Wir fordern entschieden, dass auch den Familien der an Hunger verstorbenen Bergleute eine Entschädigung zukommt!

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Indien: 2016 Rekordjahr an tödlichen Bergwerksunfällen

Nach dem schweren Unglück auf der Rajmahal Open Cast Mine in Lalmatia wurden bisher 17 Bergarbeiter tot geborgen, nach weiteren 6 Leichen wird gesucht. In der Tagebaumine war ein großer Hang abgerutscht und hatte die Bergarbeiter mitsamt schweren Baggern und Lademaschinen verschüttet. Das Unglück geht eindeutig auf die mangelnden Sicherheitsvorkehrungen zurück. So hatten 3 Stunden vorher noch Bergarbeiter gewarnt, als ein schwerer Erdbrocken heruntergestürzt war.
Regierungschef Modi hat den Opfern 200.000 Rupies (2.800 Euro) im Todesfall und 25.000 (350.- Euro) bei Verletzung zugesagt. Dies ist ein Hohn angesichts der Tatsache, dass die Mehrzahl Kontraktarbeiter und Tagelöhner ohne jede Sozialversicherung sind.

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Südrussland/Gukovo: Bergarbeiter kämpfen um Auszahlung ihres Lohns

Gukovo ist eine Bergarbeiterstadt im Gebiet Rostov am Don. Hier haben 2 200 Bergarbeiter des Unternehmens „King Coal" seit 2 Jahren keinen Lohn mehr erhalten. Die Lohnschulden belaufen sich mittlerweile auf 350 Mio. Rubel, ca. 5 Mio. Euro. Seit einem halben Jahr demonstrieren die Kumpel täglich vorm Eingang von King Coal. Das Unternehmen hat Bankrott erklärt. Der Besitzer ist verhaftet und der Staat weigert sich, den Bergleuten den ausstehenden Lohn zu zahlen.

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Indien: Bis zu 180 Millionen im Generalstreik

Im Land der 2. internationalen Bergarbeiterkonferenz (2.IMC) - Indien fand am 2. September 2016 ein Generalstreik statt.  Das Nachrichtenmagazin rf-news berichtet, dass sich bis zu 180 Millionen streikende Arbeiter und Angestellte beteiligten. Wir dokumentieren diesen Artikel:
"Nach Berichten der indischen Gewerkschaftsverbände, die zu einem Generalstreik am 2. September 2016 aufgerufen hatten, beteiligten sich daran 180 Millionen Menschen. Organisierte und unorganisierte Arbeiterinnen und Arbeiter, Familienmitglieder und Jugendliche aus verschiedenen Sektoren der indischen Wirtschaft einschließlich Bergbau, Landwirtschaft, Elektrizität, öffentlicher und privater Sektor, Bildung, Telekommunikation. Arbeiter und Angestellte zeigten große Geschlossenheit in ihrem Streik von West Bengal bis Uttar Pradesh, Neu-Delhi, Mumbai, Assam, Kerala, Haryana, Punjab und darüber hinaus. Städte und öffentliche Straßen wurden von den streikenden Arbeitern und Arbeiterinnen vollständig lahmgelegt. Die Initiative zu den Straßenblockaden haben die Streikenden selbständig ergriffen.

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Solidaritätsadresse an die indischen Bergleute zu ihrem Generalstreik am 2. September 2017

Liebe Bergleute und eure Familien in Indien,
die Mitglieder der Koordinierungsgruppe der internationalen Bergarbeiterkoordinierung
senden euch im Namen der Bergleute der Welt unsere Solidarität zu eurem Generalstreik am 2. September.
Wir stehen in vielen Ländern in den selben Auseinandersetzungen wir ihr, z.T. sogar den gleichen internationalen Konzernen gegenüber.
Wir meinen, dass wir Bergleute der Welt gemeinsam etwas dagegen unternehmen müssen. Deshalb findet vom 3.-5. Februar 2017 die 2. Internationale Bergarbeiterkonferenz in Randagundam/-godavarikani bei euch in Indien statt. Dort wollen wir ein gemeinsames Kampfprogramm beschließen.
Schließt euch der internationalen Bergarbeiterbewegung an und und kommt zur 2. Internationalen Bergarbeiterkonferenz.

Wir wünschen euch noch viel Erfolg und sind mit dem Herzen bei euch.
Wir machen euren Kampf weltweit bekannt.

Glück AUF
Internationale Kooridnierungsgruppe der internationalen Bergarbeiterkoodinierung.

Andreas Tadysiak

Iran: Gold-Bergleute ausgepeitscht

17 Arbeiter der Goldmine Aghdarreh wurden letzte Woche durch Henker des faschistischen Regimes ausgepeitscht. Der Minenbetreiber hatte 350 Arbeiter verklagt. Am 27. Dezember 2015 hatten sie gegen Massenentlassungen protestiert, nachdem sich drei Betroffene umgebracht hatten. Das Gericht verhängte Geldstrafen und 50 bis 150 Peitschenhiebe. Die Arbeiter fordern die Auszahlung ihrer ausstehenden Löhne, Überstundenzahlungen, sowie die Zahlungen für Kranken- und Sozialversicherung. Ihre Familien hungern.

von: www.rf-news.de am 01.06.16