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Spendet für die Anreise der Bergleute die gerademal 150 Euro pro Monat verdienen

Fünfte Bergwerksunglück in nur fünf Wochen in China Erneut kam es am 5.12.16 zu einem Unglück in der Xinjia-Kohlegrube in der zentralchinesischen Provinz Hubei. Bei einer Gasexplosion wurden mindestens fünf Bergarbeiter getötet. Ende letzter Woche ereignete sich in der Millionenstadt Chifeng in dem autonomen nordchinesischen Gebiet Innere Mongolei eine Explosion in einer Mine. Dabei kamen 32 Bergleute ums Leben. Von 181 Bergleuten konnten nur 149 die Mine rechtzeitig verlassen. Am Dienstag letzter Woche kam es zu einem Grubenunglück in der nordöstlichen Stadt Qitaihe in der Provinz Heilongjiang. Hier mussten 22 Bergleute ihr Leben lassen, als sie verscchüttet wurden.

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An die Bergleute und ihre Familien in Gukovo/Russland

Liebe Bergleute, liebe Frauen und Kinder
wir haben von der Homepage der Internationalen Bergarbeiterkoordinierung www.minersconference.org erfahren, dass ihr seit zwei Jahren keine Löhne mehr vom Minenbesitzer „King Coal" erhalten habt. Und euch auch der russische Staat nicht hilft – im Gegenteil – jetzt die ganze Stadt sozusagen in Haft nimmt und rücksichtslos gegen euch vorgeht, weil ihr um euer Recht kämpft. Das geht gar nicht!
Wir fordern „King Coal" auf, euch rückwirkend eure Löhne für die ganze Zeit auszubezahlen! Wir fordern entschieden, dass auch den Familien der an Hunger verstorbenen Bergleute eine Entschädigung zukommt!

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Indien: 2016 Rekordjahr an tödlichen Bergwerksunfällen

Nach dem schweren Unglück auf der Rajmahal Open Cast Mine in Lalmatia wurden bisher 17 Bergarbeiter tot geborgen, nach weiteren 6 Leichen wird gesucht. In der Tagebaumine war ein großer Hang abgerutscht und hatte die Bergarbeiter mitsamt schweren Baggern und Lademaschinen verschüttet. Das Unglück geht eindeutig auf die mangelnden Sicherheitsvorkehrungen zurück. So hatten 3 Stunden vorher noch Bergarbeiter gewarnt, als ein schwerer Erdbrocken heruntergestürzt war.
Regierungschef Modi hat den Opfern 200.000 Rupies (2.800 Euro) im Todesfall und 25.000 (350.- Euro) bei Verletzung zugesagt. Dies ist ein Hohn angesichts der Tatsache, dass die Mehrzahl Kontraktarbeiter und Tagelöhner ohne jede Sozialversicherung sind.

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Südrussland/Gukovo: Bergarbeiter kämpfen um Auszahlung ihres Lohns

Gukovo ist eine Bergarbeiterstadt im Gebiet Rostov am Don. Hier haben 2 200 Bergarbeiter des Unternehmens „King Coal" seit 2 Jahren keinen Lohn mehr erhalten. Die Lohnschulden belaufen sich mittlerweile auf 350 Mio. Rubel, ca. 5 Mio. Euro. Seit einem halben Jahr demonstrieren die Kumpel täglich vorm Eingang von King Coal. Das Unternehmen hat Bankrott erklärt. Der Besitzer ist verhaftet und der Staat weigert sich, den Bergleuten den ausstehenden Lohn zu zahlen.

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Indien: Bis zu 180 Millionen im Generalstreik

Im Land der 2. internationalen Bergarbeiterkonferenz (2.IMC) - Indien fand am 2. September 2016 ein Generalstreik statt.  Das Nachrichtenmagazin rf-news berichtet, dass sich bis zu 180 Millionen streikende Arbeiter und Angestellte beteiligten. Wir dokumentieren diesen Artikel:
"Nach Berichten der indischen Gewerkschaftsverbände, die zu einem Generalstreik am 2. September 2016 aufgerufen hatten, beteiligten sich daran 180 Millionen Menschen. Organisierte und unorganisierte Arbeiterinnen und Arbeiter, Familienmitglieder und Jugendliche aus verschiedenen Sektoren der indischen Wirtschaft einschließlich Bergbau, Landwirtschaft, Elektrizität, öffentlicher und privater Sektor, Bildung, Telekommunikation. Arbeiter und Angestellte zeigten große Geschlossenheit in ihrem Streik von West Bengal bis Uttar Pradesh, Neu-Delhi, Mumbai, Assam, Kerala, Haryana, Punjab und darüber hinaus. Städte und öffentliche Straßen wurden von den streikenden Arbeitern und Arbeiterinnen vollständig lahmgelegt. Die Initiative zu den Straßenblockaden haben die Streikenden selbständig ergriffen.

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Solidaritätsadresse an die indischen Bergleute zu ihrem Generalstreik am 2. September 2017

Liebe Bergleute und eure Familien in Indien,
die Mitglieder der Koordinierungsgruppe der internationalen Bergarbeiterkoordinierung
senden euch im Namen der Bergleute der Welt unsere Solidarität zu eurem Generalstreik am 2. September.
Wir stehen in vielen Ländern in den selben Auseinandersetzungen wir ihr, z.T. sogar den gleichen internationalen Konzernen gegenüber.
Wir meinen, dass wir Bergleute der Welt gemeinsam etwas dagegen unternehmen müssen. Deshalb findet vom 3.-5. Februar 2017 die 2. Internationale Bergarbeiterkonferenz in Randagundam/-godavarikani bei euch in Indien statt. Dort wollen wir ein gemeinsames Kampfprogramm beschließen.
Schließt euch der internationalen Bergarbeiterbewegung an und und kommt zur 2. Internationalen Bergarbeiterkonferenz.

Wir wünschen euch noch viel Erfolg und sind mit dem Herzen bei euch.
Wir machen euren Kampf weltweit bekannt.

Glück AUF
Internationale Kooridnierungsgruppe der internationalen Bergarbeiterkoodinierung.

Andreas Tadysiak

Iran: Gold-Bergleute ausgepeitscht

17 Arbeiter der Goldmine Aghdarreh wurden letzte Woche durch Henker des faschistischen Regimes ausgepeitscht. Der Minenbetreiber hatte 350 Arbeiter verklagt. Am 27. Dezember 2015 hatten sie gegen Massenentlassungen protestiert, nachdem sich drei Betroffene umgebracht hatten. Das Gericht verhängte Geldstrafen und 50 bis 150 Peitschenhiebe. Die Arbeiter fordern die Auszahlung ihrer ausstehenden Löhne, Überstundenzahlungen, sowie die Zahlungen für Kranken- und Sozialversicherung. Ihre Familien hungern.

von: www.rf-news.de am 01.06.16

Pakistan: APTUF verurteilt die massive Druckwelle die 10 Tote und 30 Schwerverletzte verursachte

Die pakistanische Gerwerkschaftsvereinigung verurteilt aufs äußerste die massive Druckwelle in der Kohlemine, die für den Tod von 10 Arbeitern und 30 Schwerverletzten verantwortlich ist.
APTUF bringt ihre Bestürzung zum Ausdruck, dass die Regierung und die privaten Eigentümer es nicht gechafft haben Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen, als auch Arbeitsgesteze in den Minen einzuführen.
APTUF drückt ihre Solidarität mit den betfroffenen Familien und en Arbeitern in Kyber Phaktoon aus.

Wir fordern:

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China: 1000 Kohle-Bergwerke machen dicht

Ursache ist die international schwankende Stagnation, die zur Krise in der Ölindustrie und dem Verfall der Rohstoffpreise führte. Die Wachstumsraten schwächen sich in vielen Ländern ab. Es mehren sich Vorboten einer neuen Weltwirtschaftskrise. Mit der Stilllegung der Kohleminen, will China Überkapazitäten abbauen, in den nächsten drei bis fünf Jahre soll die Produktion um insgesamt 500 Millionen Tonnen gedrosselt werden. Leidtragende sind die Kumpel und ihre Familien.

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Australiens Bergbau fürchtet schwindende Profite im Jahr 2016

Exporterlöse bei Eisen, Edelmetallen, Kohle und den Industriemetallen sind im Sinkflug. Investitionen in den Bergbau sanken gegenüber den Hochs aus dem Jahr 2012/2013 um 12%, ausgelöst vor allem durch den Kollaps bei Eisen und Kohle. Es werden in Australien Minenschließungen und Massenentlassungen im Bergbaubereich für 2016 erwartet, sowie eine Pleitenwelle bei den Zulieferern. Alleine im Bergbau sollen zu den bereits rund 40.000 vernichtete Arbeitsplätze im Jahr 2015 noch 20.000 im Jahr 2016 und den nachfolgenden Jahren dazu kommen, so die Analysen von BIS Shrapnel. Allerdings gehen die Analysten von einer noch höheren Zahl der Arbeitsplatzvernichtung. Aus Angst vor Massenkämpfen der Kumpel sollen diese aber nicht veröffentlicht werden. Die gemeinsamen Erfahrungen der Kumpel mit Arbeitsplatzvernichtung und der Kampf um die Arbeitsplätze werden auf der 2. Internationalen Bergarbeiterkonferenz ein großes Thema sein.