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Togo: Solidaritätsadresse an die Bergleute im Phosphatbergbau ihre Familien und Freunden

Von der Veranstaltung mit Kultur- und Festcharakter zur Sammlung von Spenden für die Reisekosten der 2. Internationalen Bergarbeiterkonferenz, 2.-5. Februar 2017 in Indien. Die Veranstaltung war in Gelsenkirchen, Deutschland mit rund 300 Teilnehmern, die Resolution wurde, einstimmig beschlossen.

Liebe Bergarbeiter, liebe Kollegen,
Wir schicken euch solidarische Grüße aus Deutschland!
Wir haben von euren Streiks im Phosphatbergbau erfahren und sind beeindruckt, wie mutig ihr eure Einheit verteidigt und euren Streik und Kampf entschlossen fortsetzt,

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Togo: Der begrüßenswerte Kampf der Bergleute in den Phosphatminen

Vollversammlung der Bergleute bei SNPT (Société nouvelle des phosphates du Togo): Arbeiter entschlossen wie nie zuvor

Seit 2013 hatte eine Kollektivvereinbarung zwischen der Gewerkschaft der Bergarbeiter und den diktatorischen Machthabern Togos einmütig beschlossen: „eine Erhöhung der Gehälter und der Produktionsprämien, sowie Arbeitsschutzausrüstung und den Bau eines Erste-Hilfe-Zentrums zur Behandlung der Familien der Arbeiter".

Seit Unterzeichnung dieser Übereinkünfte, in der die Phosphat-Bergleute unter anderem eine Lohnerhöhung von etwas mehr als 50 Euro verlangen, ist nichts unternommen worden, um die Arbeitsbedingungen der Arbeiter zu verbessern. Kurz gesagt –

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Südafrika: Arbeiter auf Platinzeche streiken

500 Arbeiter im Schmelzwerk der Impala-Platinum-Holdings streikten vergangenen Dienstag. Sie traten in den Streik, nachdem Verhandlungen über höhere Löhne und Zulagen gescheitert waren. Unter anderem verlangen sie höhere Wohngeld- und Schichtzulagen. (Dieser Artikel stand in rf-news.de)

Südafrika: 20.000 Kumpel von Marikana leben unter „entsetzlichen Bedingungen"

Amnesty International berichtet, dass Kumpel der Platinum Mine von Marikana in Armenvierteln rund um die Mine hausen. Amnesty International beklagt, dass 4 Jahre nach dem Massaker an Bergarbeitern kaum etwas zur Verbesserung ihrer Situation geschehen sei. 2012 streikten die Kumpel der Lonmin-Mine für mehr Lohn und bessere Lebensbedingungen. Am 16. August erschossen Polizisten 34 Bergleute weitere 70 wurden verletzt. Bisher wurde kein Polizist dafür bestraft.

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Afrika: Petition von Gozareshgaran

Wir sind noch immer Zeugen der Spuren der Barbarei und der Sklaverei in unserem Land!

An alle Gewerkschaften, Verbände und Arbeiterorganisationen!
In der Situation, in der iranische Arbeiter die schlechtesten Bedingungen ihres Lebens erleiden mit niedrigen Löhnen unter der Armutsgrenze, wurden jetzt protestierende Arbeiter mit Geldstrafen bestraft. Siebzehn Arbeiter der Agh Dareh Goldmine in Takaab wurden mit Auspeitschen bestraft. Diese brutalen und unmenschlichen Strafgesetze sind Überbleibsel der Sklaverei und des Mittelalters. Nach den veröffentlichten Berichten wurde jeder der beschuldigten Arbeiter aus den ersten 5 Reihen zu einhundert Peitschenhieben und 37 Monaten gemaßregelt und die beschuldigten Arbeiter der Reihen 6 bis 8 zu 50 Peitschenhieben und 37 Monaten. Das absolutistische islamische Regime verhaftete die Arbeiter und klagte sie mit unbewiesenen Strafanzeigen zu langen Haftstrafen an.

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Marokko: Sieg der Bergleute nach 20 Tagen Streik u.T.

Liebe Kameraden,
Die 144 Bergarbeiter von Jbel Aouam haben gestern sehr spät am Abend erreicht, dass die arroganten Minenbosse einen Vertrag mit ihren Gewerkschaftsvertretern unterzeichnet haben, mit dem sie sich zur Anwendung des geltenden Arbeitsrechts und des Bergwerksgesetzes verpflichten. Daher haben die Arbeiter ihren Streik beendet, den sie in den beiden Schächten 20 Tage in über 650 m Tiefe und mit minimaler Ernährung durchgehalten haben.

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Tansania: 41 Tage im eingestürztem Schacht

In einer Goldmine in Tansania harrten fünf Bergarbeiter fast sechs Wochen in eingestürztem Schacht aus. Ein Kumpel war unter Tage verstorben. "Wir haben überlebt, indem wir Kakerlaken, Frösche und andere Insekten aßen und schmutziges Wasser tranken, das von oben durchsickerte", sagte der Überlebende Chacha Wambura am Montagabend im staatlichen Fernsehen. Die Kumpel hatten Anfang Oktober in der nordwestlichen Region Shinyanga nahe des Victoria-Sees nach Gold gesucht, als ein Schacht des Bergwerks einstürzte. 20 Bergleute konnten sich retten. Aber die sechs Bergleute wurden eingeschlossen. Sie berichteten, dass sie nicht nur mit Hunger und Durst, sondern auch mit der Dunkelheit in dem etwa hundert Meter tiefen Schacht zu kämpfen hatten. Tansania ist der viertgrößte Gold-Förderer weltweit.

Südafrika: Solidaritätsadresse von MARIKANA

Wir berichteten über den Streik der Bergarbeiter in Südafrika. Dazu wurde uns jetzt eine Solidaritätsadresse von der Deutsch-Südafrikanische Freundschaftsgesellschaft zugesandt, die wir hier dokumentieren:

"Liebe Freunde und Genossen,
Wir haben erfahren, dass ihr seit Sonntag, dem 4. Oktober, im Streik für höhere Löhne steht. Wir wünschen euch viel Kraft, Ausdauer und Erfolg im Kampf um eure Ziele!

In Deutschland, wo die letzten Zechen geschlossen werden sollen, schauen die Arbeiter und ihre Familien auch auf euch. Die Kumpel stehen hier vor der Herausforderung, die Zechenschließungen zu verhindern. Es geht um Arbeitsplätze und unsere Umwelt! Die soll mit Fracking und Giftmülleinlagerungen unter Tage zerstört werden. Lassen wir nicht zu, dass internationale Bergbaukonzerne ihren Profit auf Kosten der Gesundheit von Mensch und Natur steigern.

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Südafrika: Kampf um Lohnerhöhung für die Ausbildung der Kinder

In Südafrika sind 30 000 Steinkohlebergleute am Sonntag, den 4. Oktober für Lohnerhöhungen in den Streik getreten. Die NUM als größte Gewerkschaft hat diese Bewegung initiiert. Bereits seit Wochen gibt es Verhandlungen zwischen der Bergbaukammer und der NUM. Die NUM fordert eine Lohnerhöhung von 12 bis 13% für die Arbeiter, das sind rund 64 Euro pro Monat, während die Arbeitgeber nicht mehr als 20 Euro anbieten. ...
Mit einem erhöhten Lohn von 520 Euro könnten die Bergleute leichter die Ausbildung ihrer Kinder finanzieren argumentiert die NUM. Betroffen von dem Streik sind die Gesellschaften Glencore, Anglo American und Exxaro Ressources. Insgesamt sind rund 90 000 Menschen im Kohlebergbaus Südafrikas beschäftigt und 94% der Stromerzeugung hängen davon ab. (Radio France International)