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Alabama: Streik auf Kohleminen seit Donnerstag 1.4.

Nach Angaben der United Mine Workers of America begann der Streik um 22Uhr. Die UMWA veröffentlichte am Mittwoch eine Streikmitteilung, die mehr als 1.100 Beschäftigte in allen Betrieben des Unternehmens abdeckte, darunter die Mine Nr. 4, die Vorbereitungsanlage Nr. 5, die Mine Nr. 7 und ihr zentrales Geschäft. (EDIT: Neues: s.Link Manager-Boni in Höhe von 35 000 Dollar und Soliaddy Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Die UMWA sagte auch, dass sie unfaire Arbeitspraktiken beim National Labor Relations Board in Bezug auf das Verhalten von Warrior Met während der Verhandlungen eingereicht habe. Der aktuelle Vertrag mit der Gewerkschaft wurde ausgehandelt, als Warrior Met aus dem Konkursverfahren der ehemaligen Walter Energy hervorging, die 2016 Konkurs angemeldet hatte. Warrior Met produziert Kohle, die in der Stahlproduktion in Asien, Europa und Südamerika verwendet wird. In einer Erklärung auf der UMWA-Website heißt es: "Wir haben die Opfer gebracht, die dieses Unternehmen aus dem Konkurs geführt haben. Während das obere Management Boni erhielt, nahmen umWA Bergleute Lohn- und Leistungskürzungen. Die produktiven, professionellen Bergleute von Warrior Met abgebauten die Kohle, was bedeutete, dass das Unternehmen wieder erfolgreich werden konnte. "Die Leute, die die Wall-Street-Hedgefonds verwalten, die Warrior Met besitzen, kennen uns nicht, sie kennen unsere Familien nicht, sie kennen unsere Gemeinschaften nicht. Und es ist ihnen egal. Alles, was sie interessieren, ist, so viel Geld wie möglich zu saugen, jeden Tag, den sie können, aus dem Zentrum Alabamas. Wir wollen, dass Warrior Met erfolgreich ist. Aber sie können erfolgreich und fair gegenüber ihren Arbeitern und Gemeinschaften zugleich sein." Das Unternehmen erklärte, es werde weiter auf eine Lösung hinarbeiten. "Während wir enttäuscht sind, dass die UMWA diesen extremen Schritt unternommen hat, um einen Streik auszurufen, während wir in gutem Glauben weiterverhandeln, haben wir Kontinuitätspläne, um die Anforderungen unserer wichtigsten Kunden weiterhin zu erfüllen", erklärte das Unternehmen in einer Erklärung.

Neu: Solidaritätserklärungen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Kampf richtet sich gegen die Versuche der Bergwerksleitung, den Lohn weiter zu senken und die Arbeits- und Sicherheitsbedingung zu verschlechtern. Die führenden Manager des Konzerns haben in den letzten Wochen Boni in Höhe von 35 000 Dollar eingestrichen. Die Gewerkschaft UMWA (United Mine Workers of America) hat Streikposten organsiert.
Laut Zeitungsmeldungen hat der Konzern bewaffnete Sicherheitsleute engagiert und die "state troops" von Alabama gegen die Streikenden zu Hilfe gerufen. Das würde den Streik weiter politisieren!