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Mali: Kinderausbeutung im Goldbergbau

Suse Bader, Europakoordinatorin der Weltfrauenkonferenz war im Mai 2017 Gast der 2. Afrikakonferenz der Basisfrauen und berichtete nun von Frauen aus Mali, deren Kinder (mindestens 20000) in den Goldminen das begehrte Metall unter lebensgefährlichen Bedingungen abbauen.

Eine Bäuerin berichtet: "Ohne Verkauf der Produkte können wir kein neues Material kaufen. Also müssen wir unsere Kinder in die Goldminen schicken. In den Minen werden sie krank, von der Arbeit, die sehr gefährlich ist. Von den Giften (Quecksilber), mit denen sie das Gold lösen müssen und vom Essen, weil dort alles vergiftet ist. Und dann kommen sie
zurück, wenn sie nicht gestorben sind, und was bleibt dann noch - nur die Migration als einziger Ausweg."

Die 1. Bergarbeiterkonferenz (IMC) in Peru hat sich klar gegen die zunehmende Kinderausbeutung positioniert und steht für den Kampf von Jung und Alt, nicht nur gegen die Kinderausbeutung.