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Iran: 18 inhaftierte Minenarbeiter freigelassen

Die Internationale Allianz der Arbeiterunterstützung des Irans (IASWI) schreibt:

Am 13. Februar wurden 18 weitere inhaftierte Khatoon Abad Kupfer Minenarbeiter wurden auf Kaution freigelassen. 5 weitere bleiben hinter Gittern.

Laut verschiedener Nachrichtenagenturen im Iran und Übersee, erwirkte der Anwalt der gefangenen Kupferminenarbeiter am 13.02., dass 23 der Arbeiter auf Kaution freigelassen werden könnten. Jeder der Arbeiter musste bis zu 50 Tomans als Kaution aufbringen um eine permanente Freilassung zu sichern. Das bedeutet, dass zusätzlich zu den am 8.2. Entlassenen, 18 weitere zwischen dem 9. und 13. hinzukamen, das macht zusammen 23. Ihre Anwältin, Ms. S. Mahmoudi berichtete, dass die restlichen 5 festgehaltenen Arbeiter bald freigelassen werden.

Khatoon Abad Arbeiter haben eine Serie weiterer Proteste veranstaltet, nachdem die Khatoon Abad Kupfer Mine im Besitz der National Iranian Copper Industries Company 170 Vertragsarbeiter entließ, denen ein permanenter Arbeitsplatz versprochen wurde. Am 26.1. wurden 28 Arbeiter während eines Protests unter Arrest gestellt,  was wiederum im Iran und international verurteilt wurde.

Der ungerechtfertigte Arrest der Arbeiter triggerte internationale Solidaritätskampagnen, die den Druck auf die zuständigen Iranischen Autoritäten verstärkte, die Arbeiter freizulassen. ILNA, eine regierungs-finanzierte Nachrichtenagentur berichtete in spärlichem Umfang über den Arrest der Arbeiter und betonte deren Protest mehr. Dieses Vorgehen hat zu tun mit dem Fakt, dass durch die Unterstützung von IndustriALL Global Union und anderen Arbeiterorganisationen, die das Ereignis bereits weitläufig verbreitet hatten.

160216 Iran4Internationale Unterstützung ist in der Tat wichtig für die Arbeiter im Iran, weil sie nicht ihre eigene unabhängige und anerkannte Gewerkschaft oder andere Arbeiterorganisationen haben. ***Und die meisten ihrer Kämpfe, besonders in Städten anders als Teheran, finden in totaler Isolation statt. Wir wurden Zeuge , dass die Zahl der Arbeiterproteste in den vergangenen Monaten gestiegen ist , meist wegen unbezahlter Gehälter / Löhne und unsicherer Arbeitsplätze. Zur gleichen Zeit untersucht IRI die Möglichkeit, Arbeiterproteste sogar mit paramilitären Einheiten wie Basij gering zu unterdrücken.

Es ist auch zwingen zu betonen, dass die meisten der Khatoon Abad inhaftierten Arbeiter künftig Kosten und Verfahren befürchten müssen. Und die Arbeiterbewegung muss Eigeninitiative hervorbringen, um mehr Unterstützung und Zusammenkünfte für die inhaftierten Arbeiter zu entwickeln, die verurteilt werden, nur weil sie auf ihre grundlegenden Menschenrechte bestehen. IASWI wird weiterhin mehr Informationen dieser Fälle sammeln und wird uns auf dem neuesten halten.

Internationale Allianz der Arbeiterunterstützung des Irans (IASWI)

BITTE SENDET Protestbriefe, die die Freilassung der Arbeiter fordern, direkt an:

  • Leader of the Islamic Republic (FÜHRER DES IRAN) Ayatollah Sayed 'Ali Khamenei
    Twitter: @khamenei_ir (English) or@Khamenei_fa (Persian)
    Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • President of the Islamic Republic of Iran (PRÄSIDENT DES IRAN) Hassan Rouhani
    Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Twitter: @HassanRouhani (English) and @Rouhani_ir (Persian)
  • The Judiciary of the Islamic Republic of Iran – High Council of Human Rights (DER OBERSTE GERICHTSHOF DES IRAN)
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  • Permanent Mission of the Islamic Republic of Iran to the United Nations (UN SITZ DES IRANS)
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  • International Alliance in support of workers in Iran (IASWI) February 14, 2016
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    www.workers-iran.org

    @IASWIinfo
    www.facebook.com/IASWI