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Indien: Werbeeinsatz im Singareni Kohlerevier

Vom 28.1. bis 30.1. begleiteten 4 Brigadisten, davon zwei Bergleute der deutschen Delegation für die 2. IMC die Werbekampagne der IFTU im Singenreni-Kohlerevier. Es liegt rund 300 km südöstlich von Ramagundam. In allen Bergbaustädten hingen in den Städten, vor und in den Zechen Transparente und Plakate zur Werbung für die 2. IMC. Auch die Presse berichtet immer breiter über die Konferenz.

Vor Ort waren jeweils 10 – 20 Aktivisten der IFTU mit am Einsatz beteiligt. Der Einsatz war ein voller Erfolg! Wir führten insgesamt fünf Kundgebungen auf zwei Übertage- und drei Untertagezechen durch. Mit den Kundgebungen erreichten wir rund 1000 Bergleute. Mit Hunderten Bergleuten wurden persönliche Gespräche geführt und sie für die Konferenz mobilisiert. Unsere indischen Freunde sammelten insgesamt über 5000 Rupien Spende für die Konferenz. Der Gedanke, die Spaltung der Bergarbeiter zu überwinden, sich weltweit zusammenzuschließen und gemeinsam organisiert zu kämpfen, stieß auf große Zustimmung.

170130 6457Die Spaltung in Stammarbeiter und Kontraktarbeiter spielt auch in Indien bei den Bergarbeitern eine große Rolle. Auch die Spaltung der Gewerkschaftsbewegung in politische und weltanschauliche Richtungen, schwächt den Kampf. Deshalb ist es ein Fortschritt, dass die Werbung für die Konferenz vor einigen Zechen auf unserer Tour gemeinsam von zwei Gewerkschaften durchgeführt wurde.  Auf einer Zeche kam es auch zu einer Zusammenarbeit mit einer Hindu-Gewerkschaft. Wir konnten auf einer Kundgebung ihrer Gewerkschaft breit für die Konferenz werben.