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Kasachstan: 30% Lohnerhöhung durchgesetzt

Am 14.12.17 waren weiterhin - nach drei Tagen Streik - noch mehr als 400 Bergarbeiter im Streik unter Tage. Seit Montag, dem 11. Dezember 2017, hatten die Kumpel von vier Gruben den Schacht nicht mehr verlassen und gestreikt. Über Tage wurden sie von Tausenden Bergarbeitern unterstützt. Die Internationale Bergarbeiterkoordinierung unterstützte den Streik. Insbesondere gegen die Versuche der Geschäftsführung die Bergarbeiter unter Tage auszuhungern und die Heizung abzudrehen.

Der Konzern ArcelorMittal Temirtau setzte gerichtlich durch, dass der Streik für ungesetzlich erklärt wurde. Am 15.12.17 sagte die Konzernleitung eine 30%igen Lohnerhöhung plus einer Einmalzahlung für Untertage-Bergarbeiter zu.

Für die Bergarbeiter über Tage wird noch verhandelt. ArcelorMittal Temirtau erklärte zudem, dass Freitag der 15. Dezember, ein freier Tag sei und erst am 16. Dezember die Arbeit wieder beginnt.

Außerdem wurde vom Gouverneur der Stadt Schachtinsk die Garantie gegeben, dass es keine strafrechtliche Verfolgung der Streikenden geben wird. Und dass im Notfall der Staatsanwalt die Bergleute in Streitfällen unterstützt. Aufgrund dieser Verbesserungen verließen gegen 1 Uhr nachts am frühen 15.12. die letzten 420 noch unter Tage streikenden Bergarbeiter die Grube. Die Forderung, dass sie ab dem Alter von 50 Jahren in Rente gehen können, Krankengeld bezahlt wird und die Anzahl der Aufenthaltsgenehmigungen für Heime und Sanatorien erhöhen wird bleibt weiter bestehen. Es soll Nachverhandlungen geben.

Weitere Links zu Videos

https://youtu.be/YaBMHNxtUak
https://youtu.be/kVc3vK48Zyo
https://youtu.be/enbSkU8hXDc
https://youtu.be/2JvE7PN7CPA
Zu Natalja Tomilowa, Vorsitzende des Vereins Bergarbeiterfamilie, die den Streik unterstützt. Sie wird vom Staat bedroht.
https://youtu.be/oelQLfprTLY
https://youtu.be/bqeHVqdrldc

In die weiteren Verhandlungen mit dem Konzern gehen neben den Vertretern der Gewerkschaften auch Mitglieder der Initiativgruppen der Bergarbeiter. Beteiligt sind an den Verhandlungen auch Vertreter der Staatsanwaltschaft und der Bezirksregierung.

Quelle: Yandex.ru und eigene Recherchen.

Solidaritätsadressen an Pavel Shumkin, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Chujkina, Nailya, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Anatoliy Chen, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!