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Polen: Bergmann stirbt bei Grubenunglück

Nach einem Grubenunglück in einem Steinkohlebergwerk in Polen ist ein dabei verschütteter Bergmann gestorben. Rettungskräfte hätten unter Tage versucht, den 41-Jährigen wiederzubeleben, dies sei aber nicht gelungen, sagte ein Sprecher des Grubenbetreibers laut Nachrichtenagentur PAP. (NEU Bericht des WUG)

Das Unglück in dem Bergwerk Bobrek im schlesischen Bytom hatte sich am Montag ereignet, als drei Bergarbeiter 840 Meter unter Tage Rohre auswechseln wollten. Ein Abschnitt des Grubenausbaus stürzte ein. Zwei der drei Kumpel konnten sich den Angaben zufolge unverletzt aus dem Schutthaufen befreien. Zu dem dritten hatten die Retter zunächst Sprachkontakt gehabt. Die Rettungsaktion dauerte zehn Stunden. Der Bergmann ist das vierte Todesopfer im polnischen Bergbau in diesem Jahr.

Wie Anna Swiniarska-Tadla, eine Sprecherin des Obersten Bergbauamtes (WUG) in Katowice, informierte, arbeiteten am 16.3. drei Bergleute aus dem Schachrevier an der Montage der Stahlrohrleitung in der Wasserhaltung (der Absetzbehälter ist ein Ort, an dem u.a. das Wasser des Bergwerks sich samelt). Als der Ausbau des Stollens einstürzte, der Sandstein, Sandschiefer und Kohle enthielt.
"Der Damm erstreckte sich über einen Abschnitt von etwa 4 Metern, über die gesamte Breite der über 7 Meter langen Wasserhaltung". - berichtete ein WUG-Sprecher. Die Berge und zerstörten Elemente des Ausbaus füllten die gesamten Strecke aus auf 5,7 Meter Länge. Zwei Bergleute schafften es aus eigener Kraft aus der Grube, der dritte wurde verschüttet. Zuerst war er bei Bewusstsein und sprach mit den Rettungskräften. Als wir ihn jedoch bergen konnten, war er bereits tot.
Um die Verwundeten herauszuholen, mussten die Retter zunächst die Unfallstelle gegen Nachfall sichern. Als die Stelle sicher war, begannen sie, die Berge wegzuräumen, um ihn zu befreien. Seine Wiederbelebung war nicht erfolgreich - als Folge der Verletzungen versagte Herz und Atmung. Der Arzt bestätigte den Tod des Bergarbeiters.
Der Mann - Schlosser u.T.- war ein erfahrener ein Bergmann , im Herbst dieses Jahres wäre er 41 Jahre alt geworden. Er war verheiratet und hatte eine Tochter. Die Firma Węglokoks Kraj, zu der das Bergwerk gehört, sorgt für die Betreuung der Familie des Verstorbenen.