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Polen: Bericht zum Grubenunglück

In der Kupferzeche 1500 m unter der Erde kam es zu einem Gebirgsschlag. Dadurch wurde ein Stollen zugeschüttet. Es gab dort ein Lokschuppen, wo alle unbenutzten Loks und Loks zur Reparatur geparkt waren. Es war für uns der sicherste Ort. 30 Mitarbeiter, die die Maschinen repariert haben, waren vor Ort. 8 Bergleute sind leider ums Leben gekommen, zugeschüttet mit Steinen. Es ist schon vorgekommen, dass Bergleute verletzt, oder gar nicht zurückgekommen sind, es ist aber eine Seltenheit. In unsicheren Orten befinden sich nie so viele Menschen.

Es sind Arbeiter, die Erfahrung haben und selbst wissen, wie sie sich verhalten sollen, aber manchmal ist die Natur stärker. Bei uns sagt man, die schlimmste Zeit für einen Bergmann ist die Vorweihnachtszeit, die St. Barbara am 4.12. nimmt immer welche mit.
Die Gedanken an Weihnachten und die Familie führen zum Verlust der Konzentration. Da kann auch schneller ein Unfall passieren. Dieser Unfall war untypisch und weckt Unsicherheit, egal wo man arbeitet.