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Pakistan: Bergarbeiter getötet

In den pakistanischen Kohlebergwerken gab es Anfang 2020 immer mehr Unfälle und Todesfälle: Ursache ist das fast völlige Fehlen von Sicherheitsmaßnahmen und die anhaltende Nachlässigkeit der Arbeitgeber und der Regierung. In Duki in der Provinz Belutschistan wurde am 27. Januar ein Bergarbeiter getötet, als er von einem mit Kohle gefüllten Wagen angefahren wurde.

Am 23. Januar wurde in der Nähe ein Arbeiter nach einem Erdrutsch in der Mine getötet und fünf weitere wurden eingeschlossen. In der Kohlelagerstätte Margat starb am 3. Januar ein Bergarbeiter und zwei wurden schwer verletzt. Am 12. Januar kamen zwei junge Bergleute bei Mineneinstürzen in Tirah und Darra Adamkhel ums Leben. 3 Tage später wurde ein Bergmann bei der Arbeit mit einem Stromschlag getötet. Am 21. Januar wurden zwei Bergleute getötet als giftiges Gas nach einer Explosion in das Bergwerk eindrang. Und am 22. Januar kam ein weiterer Bergarbeiter durch einen Stromschlag ums Leben. Für die physische und psychische Gesundheit der Bergarbeiter muss die höchste Arbeitssicherheit von den Bergbauunternehmen gewährleistet werden. Die Internationale Bergarbeiterkoordinierung setzt sich für die Verkürzung der Arbeitszeit mit dem Ziel 6 Stunden pro Tag bei vollem Lohnausgleich ein, weil die Bergarbeiter extremen Arbeitsbedingungen ausgesetzt sind. Außerdem fordert die Internationale Bergarbeiterkoordinierung ein besonderes System der Frühverrentung für Bergarbeiter mit schweren Arbeitsbedingungen mit der gleichen Rente wie ein aktiver Arbeiter und ohne Bedingungen bezüglich eines Mindestalters.