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Solidarpakt von FOSYCO (Bergarbeitergewerkschaft Kongo) und Kumpel für AUF

Der Solidaritätspakt wurde geschlossen, dass FOSYCO auch während der Corona-Pandemie ihre dringend nötige Arbeit durchführen kann. Sie hatten keine finanziellen Mittel, da durch den Lockdown die Mitgliedsbeiträge ausblieben bzw. nicht kassiert werden konnten. Auch nach Ende des Lockdowns befindet sich die Mehrheit der Bevölkerung im Kongo nach wie vor in beispiellosen Schwierigkeiten.

Steigende Preise für Lebensmittel, Aushebelung demokratischer Rechte auch nach dem Lockdown. In dieser Situation brauchen die Bergleute ihre Gewerkschaft dringender denn je. Wir haben darüber auf unserer Homepage www.minersconference.org berichtet und viele sehr eindrückliche Berichte von dem Mitglied der Internationalen Bergarbeiterkoordinierungsgruppe, Eugene Badibanga, veröffentlicht. Aktuell werden Angriffe seitens Krankenhausleitung und Polizei gegen FOSYCO gefahren, auf Grund ihrer Gewerkschaftsarbeit in einem Krankenhaus in Kinshasa. Die FOSYCO unterstützt Frauen, die gegen die Gewalt an Frauen und sexuelle Übergriffe in diesem Krankenhaus kämpfen und vertritt eine Ärztin, die dieses ans Tageslicht brachte, und nun gekündigt und nach Indien abgeschoben werden soll. Außerdem wird ihr und einigen anderen Frauen die sich dagegen wehren der Lohn aus den letzten Monaten vorenthalten. In diesem Zusammenhang wird auch der Vizepräsident der FOSYCO, Eugene Badibanga, von der Polizei bedroht. Die Internationale Bergarbeiterkoordinierung hat bei der kongolesischen Regierung Protest eingelegt und gefordert, sofort alle Repressionen gegen die Frauen und Unterstützer sofort einzustellen, Namentlich genannt die indische Ärztin und den Vizepräsidenten Eugene Badibanga. Die Kündigung der Ärztin zurückzunehmen, die Gehälter auszuzahlen und dass die Verantwortlichen in der Krankenhausleitung zur Verantwortung gezogen werden. Die Protesterklärung ist auf unserer Homepage siehe oben veröffentlicht. Kumpel für AUF und die Internationale Bergarbeiterkoordinierung stehen für die gegenseitige Unterstützung nicht nur der Mitglieder, sondern auch für die Koordinierung und Kooperation der Kämpfe der Bergleute weltweit. 20 Millionen Bergleute sind eine starke Macht mit der wir unsere Visionen von einer befreiten Gesellschaft ohne Unterdrückung und Ausbeutung von Mensch und Natur in Einheit mit den Arbeitern weltweit in die Tat umsetzen können.
Glück Auf