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Zusammenfassung der Kämpfe und Lage der Bergarbeiter international

Die Kämpfe der Bergleute international halten ungebrochen an, sie kämpfen um höhere Löhne, bessere Arbeits – und Lebensbedingungen und zum Teil auch politische Forderungen. Sie leben und kämpfen hart. Es sind hundertausende in bedeutenden Konzernen die international tätig sind. Ohne die Bergbauunternehmen hätte kein anderes Unternehmen die Werkstoffe, die es zur Herstellung seiner Produkte benötigt. Weltweit verschärfen die Bergwerkskonzerne die Ausbeutung der Kumpel, drücken ihre Löhne und verschärfen die Abbaumethoden ohne Rücksicht auf Mensch und Natur.

In Namibia führten Kumpel des Swakop-Uran-Bergwerks Husab eine Protestversammlung vor der Zechenverwaltung durch. Sie fordern höhere Löhne und eine bessere Lohnstruktur Die Arbeiter der gigantischen Freeport-McGregor Mine in West -Papua arbeiten und leben unter rauhen Bedingungen in rund 4000m Tiefe. Nachdem sie im Mai für eine bessere Gesundheitsversorgung kämpften, hat die Konzernleitung Tausende Arbeiter entlassen und den verbleibenden Kumpel weiterhin Gesundheitsleistungen vorenthalten. Mindestens sieben Arbeiter sind gestorben, weil sie keine medizinische Versorgung erhielten. 4500 Demonstranten waren während des Weltklimagipfels aktiv gegen den Braunkohletagebau im Hambacher Forst. Weitere Aktionen fanden in den letzten Wochen statt. Die Braunkohlekraftwerke gehören zu den größten 'Dreckschleudern' in Deutschland und der Braunkohleübertagebau zerstört die Natur, hinterlässt tote Landschaften. Indessen demonstrierte die IGBCE für den Erhalt der Arbeitsplätze und des Braunkohletagebaus. Sie stellt die Rettung der Umwelt und die Arbeitsplätze der Kumpel als unlösbaren Widerspruch gegenüber. Doch auch Braunkohle ist ein Rohstoff und als Kohlestofflieferant zu wertvoll, um es einfach zu Verbrennen. Sie kann auch untertägig abgebaut werden, welches nicht die umweltzerstörende Wirkung hat wie der Übertagebau und regional nicht die Lebensgrundlage der Menschen infrage stellt. Auf dem Weltmarkt hat der Kampf um die 'Rohstoffe der Zukunft', Lithium, Kobalt und Kaliumchlorid begonnen, der Weltmarktpreis ist expoldiert. Diese Rohstoffe braucht man für die Batterien der Elektroautos. Große Lithiumreserven lagern unter einem 3600 m hochgelegenen Salzsee in Bolivien – dort soll die weltgrößte Lithiumreserve lagern. Laut WAZ buhlen deutsche Unternehmen um Aufträge und der chinesische CAMC-Konzern baut eine Großanlage zur Poduktion von Kaliumchlorid. Doch es geht den internationalen Konzernen um das Lithium – ohne Lithium wird es keine Elektro-Auto-Offensive geben. Der Preis für Lithiumkarbonat hat sich seit 2016 fast verdoppelt. Weltmarktführer bei der Lithiumförderung ist derzeit noch Chile. Lithium wird auch in Argentinien und in Australien gefördert. Boliviens Staatschef Morales plant eine große Lithiumoffensive, will mehr als 800 Millionen US-Dollar investieren. Kobalt kann Lithium zum Teil ersetzen. 2016 lieferten Minen im Kongo 54 % der weltweiten Kobalt-Produktion. Gefördert wird es in handwerklichen Kleinbergwerken mit armseliger Ausrüstung und häufig durch Kinderarbeit. Daimler und VW stehen in der Kritik, weil sie auf diese Weise im Kongo fördern lassen.