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Deutschland: Protest gegen Zechenschließungen entwickelt sich

„Der Protest gegen die geplante Schließung der letzten Steinkohlezechen in Deutschland - Prosper und Ibbenbüren entwickelt sich“ – so Christian Link, öffentlicher Sprecher der Bergarbeiterbewegung Kumpel für AUF. Innerhalb kurzer Zeit wurden hunderte Protestunterschriften in den Bergbaustädten des Ruhrgebiets gesammelt. Es geht dabei nicht zum um den Erhalt der Arbeits- und Ausbildungsplätze, sondern auch um die Frage: was passiert nach der Schließung?

Aus reiner Profitgier, die Ausgaben für die sogenannten Ewigkeitskosten gering zu halten, werden stillgelegte Zechen geflutet, obwohl bekannt ist, dass von 1980 bis 2006 1,6 Millionen Tonnen Giftmüll und zehntausende Tonnen hochgiftiges PCB unter Tage lagert. „Ultragifte gelangen zwangsläufig in die Oberflächengewässer und in das Trinkwasser.

Die Bevölkerung aus dem Saarland hat damit schon bittere Erfahrungen gemacht.“ Es ist daher eine Mär anzunehmen, die Schließung der Zechen wäre ein Beitrag für den Umweltschutz. Sobald die Verantwortlichen in den Konzernetagen der RAG die letzten Zechen geschlossen haben, werden sie einen Teufel tun, ihrer „sozialen Verantwortung“ gerecht zu werden wie es heute in Hochglanzbroschüren tausendfach – natürlich von ihnen selbst - verbreitet wird.

„Daher geht der Kampf gegen die Schließung der Zechen alle an: die Arbeiter, Familien und Jugendlichen die Arbeits- und Ausbildungsplätze brauchen und diejenigen, die für Umweltschutz kämpfen“ – so das Fazit von Christian Link. Bei Interesse wenden Sie sich gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!