Georgien: Merab Saralidze der seit fünf Monaten in Tschiatura an den Protesten teilnimmt, ruft die Bevölkerung zur Zusammenarbeit und Solidarität auf
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- Veröffentlicht: Dienstag, 30. September 2025 21:39
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Er schreibt: "Guten Tag, Ich befinde mich derzeit in einer sehr schwierigen Lage. Aufgrund des Krieges ist unser Bergwerk geschlossen, und die Bergleute, die in unserer Stadt leben, haben praktisch keine Lebensgrundlage mehr. Es gibt nur ein einziges Bergwerk für die ganze Stadt, und selbst das arbeitet nur mit großen Unterbrechungen.
Die Bergarbeiter, die nicht direkt im Krieg im Ostkongo sind, sind von verstärkter Ausbeutung betroffen; negative Vorreiter sind vor allem die Bergwerke mit Beteiligung von chinesischen Firmen; ihre Bezahlung und die Arbeitsbedingungen sind schlecht, ebenso auch die Arbeitssicherheit. In den Kriegsgebieten gibt es bewaffnete Gruppen, die die Bergwerke infiltrieren und die kongolesischen Bergleute erschießen.
Liebe Genossinnen und Genossen, vielen Dank für eure Solidarität und die Unterstützung, die wir gespürt haben und immer noch spüren. Wir sind nur stark, wenn unsere Kämpfe und Stimmen vereint sind. Wir senden unsere Solidarität an alle Ausgebeuteten, die sich entschlossen haben, ihre Stimme gegen den Kapitalismus zu erheben, der mit der Verschärfung der Krise sein wahres Gesicht zeigt. Mit besten Grüßen
Die Arbeiter einer Manganmine in Chiatura, Georgien, traten in den Streik, um gegen verspätete Lohnzahlungen zu protestieren. Hunderte von Bergleuten, die für pünktliche Zahlungen kämpften, erhielten per SMS Kündigungsschreiben für März 2025. Fünf Bergleute wurden im April verhaftet.
bei der Kulturveranstaltung 'Wir klagen an: Die Politik der verbrannten Erde der RAG'
am August 2025 in Gelsenkirchen
Wir, die 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kulturfestes protestieren aufs Schärfste gegen die Inhaftierungen und die Vorverurteilung der kämpferischen Bergarbeiter aus Chiatura/Georgien und die endlose Verschiebung ihrer Gerichtsverhandlung!
Gerade haben wir die Information erhalten, dass der Richter bei der heutigen Gerichtsverhandlung entschied, sie weiterhin in Haft zu lassen. Er schloss sich der absurden Behauptung der Staatsanwaltschaft an, dass die Bergleute bei einer Freilassung fliehen oder weitere "Taten" begehen würden.
Kumpel für AUF / Regionalgruppe Im Vest c/o Ingrid Dannenberg, Carl-Duisberg-Str. 8, 45772 Marl Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. (02365) 44027
In unserer Stadt spitzt sich die Wohnungsfrage immer mehr zu. Am 15. Juli trafen sich bei einem überparteilichen Treffen von Kumpel für AUF etliche Mieter von VIVAWEST in Marl. Ihr Anliegen teilen sie mit vielen Menschen im Ruhrgebiet und anderen großen Städten, wo das Wohnen mehr und mehr unbezahlbar wird. Ende letzten Jahres gab es bundesweit nur noch rund 1,05 Millionen öffentlich geförderten Wohnraum – etwa 26.000 weniger als im Vorjahr ( Auskunft der Regierung an Die Linke im Bundestag).
In der Lece-Mine begannen zwei Gewerkschaftsvertreter einen Hungerstreik, weil ihr neuer Arbeitgeber ihnen gekündigt hatte. Seit der Übernahme der Mine vor etwa einem halben Jahr hatten einige Beschäftigte einen dreimonatigen Arbeitsvertrag. Nach Ablauf wurde dieser um weitere 15 Tage verlängert. Danach erhielten zwölf Beschäftigte keine Vertragsverlängerung, berichtete JUGpress.
An alle Anwälte. Wir möchten unser Mitgefühl für unseren verehrten Anwalt angesichts dieser offensichtlichen und ungerechtfertigten Aggression zum Ausdruck bringen. Wir stehen mit allen in Verbindung, um entschiedene Maßnahmen zu ergreifen, um solche Handlungen zu unterbinden. Mit aufrichtiger Dankbarkeit.
Pressemitteilung von der Rechtsanwaltskanzlei Meister & Partner vom 14.06.25
