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Spendet für die Anreise der Bergleute die gerademal 150 Euro pro Monat verdienen

Fünfte Bergwerksunglück in nur fünf Wochen in China Erneut kam es am 5.12.16 zu einem Unglück in der Xinjia-Kohlegrube in der zentralchinesischen Provinz Hubei. Bei einer Gasexplosion wurden mindestens fünf Bergarbeiter getötet. Ende letzter Woche ereignete sich in der Millionenstadt Chifeng in dem autonomen nordchinesischen Gebiet Innere Mongolei eine Explosion in einer Mine. Dabei kamen 32 Bergleute ums Leben. Von 181 Bergleuten konnten nur 149 die Mine rechtzeitig verlassen. Am Dienstag letzter Woche kam es zu einem Grubenunglück in der nordöstlichen Stadt Qitaihe in der Provinz Heilongjiang. Hier mussten 22 Bergleute ihr Leben lassen, als sie verscchüttet wurden.


Insgesamt kam es in nur fünf Wochen zu fünf größeren Bergwerksunglücken bei denen fast 100 Kumpel ums Leben kamen.
Chinas Gruben sind die gefährlichsten der Welt. Jedes Jahr kommen Tausende Bergleute ums Leben - im Verhältnis deutlich mehr als anderswo in der Welt. Schlechte Sicherheitsvorkehrungen, mangelnde Aufsicht und schneller Profit der Minenbesitzer sind häufig die Ursachen. Auf der 2. Internationalen Bergarbeiterkonferenz vom 2. bis 5. Februar 2017 in Ramagundam Ghodavarikani in Indien werden Bergleute aus aller Welt unter anderem auch dieses Thema auf der Tagesordnung haben. Sie beraten einen Vorschlag für ein Kampfprogramm für den Zusammenschluss der 22 Millionen Bergleute – in dem es dazu heißt „Die höchste Arbeitssicherheit für die physische und psychische Gesundheit der Bergarbeiter muss von den Unternehmen gewährleistet werden. Weltweite Sicherheitsstandards für den Schutz der Gesundheit auf höchstem Niveau für alle Bergbaubeschäftigten." Unterstützt diese zukunftsweisende Konferenz der Minenarbeiter: Spendet für die Anreise der Bergleute aus Ländern, wo die Minenarbeiter gerademal 150 Euro pro Monat verdienen.