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Polen: Gesundheitsminister betreibt Corona-Hetze gegen Bergleute

Die Bergbaustädte in Südpolen haben sich zu einem Corona-Hotspot entwickelt. In dieser Situation hetzt Gesundheitsminister Lukasz Szumowski massiv gegen die Bergleute im schlesischen Kohlerevier. Die Kumpel würde sich nicht waschen und Ähnliches. Das ist eine ekelhafte und plumpe Diffamierung. Die Kumpel müssen ungeschützt in die Schachtanlagen einfahren, werden dadurch einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt und dann noch zu den Schuldigen für die Ausbreitung des Virus erklärt.

Die polnische Regierung versucht so, Hass gegeneinander unter der Bevölkerung zu schüren. Dabei handelt es sich um den Versuch, vom eigenen Versagen abzulenken. Außerdem gibt es Pläne, weitere polnische Zechen zu schließen und den Import von Kohle aus der Ukraine, Kolumbien und Australien zu steigern. So primitiv das Ganze ist, aus der Hetze des Gesundheitsministers spricht Angst. Auf den Zechen wächst die Unruhe und es gibt Pläne, den Protest nach Warschau zu tragen. Die Entwicklung zeigt, der Kampf um Arbeitsplätze und um Gesundheitsschutz gehören zusammen.