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Info-Brief: Bergarbeiterkonferenz, "keiner fällt ins Bergfreie", Coronaleugner dürfen zur Demo - wir nicht

Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Stadt Gelsenkirchen versucht unter dem durchsichtigen Vorwand von Corona Schutzauflagen die vom Kumpel für AUF am Samstag, den 3. April (Ostersamstag) in Gelsenkirchen Horst angemeldete Protestdemonstration und Kundgebung gegen die Politik der verbrannten Erde der RAG zu unterbinden. Während in München und Leipzig unter den Augen der Polizei die Corona Leugner relativ unbehelligt ohne Maske und ohne Abstand demonstrieren dürfen wollen sie unseren Protest behindern,

obwohl sie genau wissen, dass bei jeder unserer Protestaktionen der Gesundheitsschutz zu 100% gegeben war! Die Protesterklärung und Einladungsflyer von Kumpel für AUF siehe vorheriger Artikel untendrunter. Die Protestaktion ist zugleich der Auftakt für die Werbung und Vorbereitung für die 3. Internationale Bergarbeiterkonferenz 2023 in Thüringen, die unweit der Bergwerke von Kali und Salz, einem der weltgrößten Kalikonzerne stattfinden wird. Für die Finanzierung dieser Konferenz - insbesondere die Anreise von Bergleuten aus Ländern, die unmöglich ihre Flüge selbst bezahlen können - wird mit einer Spendenkampagne begonnen. Eine Methode ist dabei der Verkauf von Bergmannsutensilien, die von Kolleginnen und Kollegen für diesen Zweck zur Verfügung gestellt werden. Wer etwas beitragen will bitte melden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Die Kritik an der Politik der verbrannten Erde der RAG muss noch mehr Einzug in die Arbeit der Ortsgruppen der IGBCE halten. Wie ich euch bereits informiert habe reagierte der stellvertretende Vorsitzende der IGBCE, Ralf Sikorski auf telefonische Kritiken von ehemaligen Vertrauensleuten aus dem Raum Ibbenbüren mit dem Kommentar "kein telefonischer Kontakt mehr erwünscht". Anlass waren berechtigte Beschwerden, warum Mitglieder der IGBCE über das Gericht und ihre Rechtsschutzversicherung z. B. als Stichtagsbetroffene mehr Abfindung fürs Deputat herauskriegen als über ihre Gewerkschaft. Jetzt beklagt sich derselbe Ralf Sikorski auf Delegiertentagen in der Vorbereitung des Gewerkschaftstages in Hannover im Herbst diesen Jahres über den Mitgliederschwund der IGBCE. Besonders groß ist der Mitgliederschwund in dem mitgliederstärksten Landesbezirk Nordrhein - dort sank die Mitgliederzahl von rund 100 000 im Jahr 2017 auf 94665 im Jahr 2020. Und in diesem Landesbezirk wiederum gab es den größten Rückgang in den Bezirken Alsdorf (bei Aachen) und Niederrhein (Duisburg, Moers usw.). Sicherlich gibt es verschiedene Gründe für diesen Mitgliederschwund. Ein wesentlicher Grund ist aber die Politik des Comanagements mit dem RAG Vorstand, die Missachtung der Interessen der Mitglieder in Fragen wie Deputat, Gesundheitsgefährdung durch Hydrauliköle, Zustimmung zu Kündigungen nach jahrelangen Sprüchen wie "keiner fällt ins Bergfreie". Die Kritik an dem Comanagements des Vorstandes muss innerhalb der IGBCE entfaltet werden. Sprecht euch bekannte Mitglieder der Ortsgruppenvorstände darauf an, über Erfahrungsberichte von dieser Diskussion freuen wir uns.