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Norwegen: Letzte Kohlenmine schließen

In Svalbard (Spitzbergen) droht die Schließung von Norwegens letzte Kohlenmine, Gruve 7. Die Mine liegt in Longyearbyen, der Hauptstadt Svalbards und die nördlichste Stadt der Welt. Sie hat ungefähr 2.000 Einwohner und gehört seit 1916 der Minengesellschaft Store Norske. Durch die Erwärmung des Klimas erwärmt sich die Gemeinde am schnellsten.

Seit 1970 sind die durchschnittlichen Jahrestemperaturen in Spitzbergen um 4℃ gestiegen. Die Wintertemperaturen sind laut norwegischem Zentrum für Klimadienstleistungen um mehr als 7℃ gestiegen. Verursacht durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Aus dem Bergwerk werden zwischen 120.000 und 150.000 Tonnen Kohle gefördert. 80% davon gehen nach Deutschland. Der Bericht "Climate in Svalbard 2100" warnt davor, dass die jährliche Durchschnittstemperatur in Spitzbergen bis zum Ende dieses Jahrhunderts zwischen 7 und 10℃ ansteigen wird. Die Kumpel von Svalbard brauchen Arbeitsplätze und eine intakte Umwelt. Deshalb muss die Minengesellschaft den Kumpel von Svalbard Ersatzarbeitsplätze schaffen. Kohle ist viel zu schade zum Verbrennen, es ist ein lebenswichtiger Rohstoff.