Kongo: Video von Frauen von MIBA-Arbeitern, die die Zahlung von Löhnen fordern
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- Kategorie: Afrika
- Erstellt: Donnerstag, 17. September 2020 03:50
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Die FOSYCO braucht Ihre Unterstützung in der Protestbewegung bei den Aktionen, die sie durch ihren Vizepräsidenten, Eugène Badibanga, durchführt, um die Rechte einer Inderin, einer Ärztin ihres Bundesstaates, die von ihrem Arbeitgeber misshandelt wurde, wiederherzustellen.
Ich bin Dr. Rekha, indische Staatsbürgerin.
16. Juli 20 2018 Streikpostenarbeiter wurden am 13. Juli in Orkney festgenommen, weil sie gegen die Nichtzahlung von Löhnen und Kürzungen in den Goldminen Kopanang und Tau Lekoa sowie im Goldwerk West protestiert hatten. Sie wurden wegen Verstoßes gegen die Covid-19-Sperrbestimmungen angeklagt und nach zwei Tagen freigelassen. Die Arbeiter, zu denen Mitglieder der IndustriALL Global Union gehören, der National Union of Mineworkers (NUM) und der National Union of Metalworkers of South Africa, streiken seit April für die Zahlung von Löhnen und für die Einstellung der Kürzungen.
Liebe Kameraden, am 12.07.2020 , um 7.00 Uhr morgens, erwachte plötzlich die Stadt Jerada durch das traurigen Ereignis vom Einsturzes eines traditionellen Kohlenschachtes, der den Tod eines jungen Mannes im Alter von 28 Jahren und die Verletzung dessen Bruders, zur Folge hatte, zusätzlich zu den 45 Opfern, die aufgrund der schwierigen sozialen Bedingungen der Bevölkerung nach der Schließung des Kohlebergwerks auf der gleichen Weise starben.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, im Namen der Gewerkschaft „Syndicats national de l'Energie et des Mines - Confédération Démocratique du Travail“ (Nationale Vereinigung für Energie und Bergbau - Demokratische Konföderation der Arbeit) sende ich euch unsere Grüße und Solidarität. Ich wünsche eurem Kampf gegen die Politik der verbrannten Erde der RAG (Ruhrkohle AG) und für eine lebenswerte Zukunft allen Erfolg.
FOSYCO hat seinen Sitz in drei Bergbau-Provinzen, nämlich Katanga, Kasai Oriental und Süd-Kivu. Es sei darauf hingewiesen, dass sich die Hauptsitze aller Unternehmen in der Regel in der Hauptstadt Kinshasa befinden. Im Allgemeinen verpflichteten während der Zeit der Pandemie alle Bergbauunternehmen ihre Beschäftigten, vor Ort zu bleiben. Einige Unternehmen gewährten bescheidene Boni, die in keiner Weise die Arbeit und Verfügbarkeit von Agenten am Arbeitsplatz im Vergleich zur Sozialgesetzgebung kompensierten.
In der Bergbauprovinz Katanga haben mehrere Unternehmen ihre Aktivitäten reduziert und andere haben einfach geschlossen, so dass die Bergleute im Elend leben müssen. Da sie die Tortur der Misshandlungen aufgrund ihrer Kassanierung am Arbeitsplatz ohne jede Prämie oder Entschädigung, sowie für das Arbeitstempo und die Diskriminierung zwischen den Gehältern chinesischer und kongolesischer Arbeiter, die unter gleichen Bedingungen arbeiten, nicht ertragen konnten,
wir von Kumpel für AUF Herne haben direkt nach Erscheinen des Spendenaufrufs für die kämpferische Bergarbeitergewerkschaft FOSYCO im Kongo damit begonnen,Spenden zu sammeln. 26,60 Euro kamen gleich beim ersten Einsatz im Bergarbeiterwohngebiet zusammen. Wir stellten die Gewerkschaft und ihren Sekretär Eugene, den wir auf dem Internationalen Pfingstjugendtreffen als kämpferischen Gewerkschafter und geselligen Menschen kennengelernt hatten, vor und erklärten die Situation im Kongo.
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Bergarbeitergewerkschaft FOSYCO (Force Syndicale du Congo) ist mit ihrem Gewerkschaftssekretär, Eugène Badibanga, Mitglied in der Internationalen Bergarbeiterkoordinierung. FOSYCO ist eine kämpferische Massenorganisation der Bergarbeiter. Sie führt Streiks, Proteste und Demonstrationen zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedin-gungen der Bergleute. Sie fordert unter anderem: sozialversicherungspflichtige Verträge; Gleichbehandlung von Festangestellten und Leiharbeitern bzw. informellen Bergleuten; besonderen Schutz der Frauen und Kinder im Bergbau; Gesundheitsschutz aufgrund der Corona-Pandemie. Sie organisiert Hilfe für hungernde Bergarbeiterfamilien.
COVID 19 hat sich in der DR Kongo vor allem durch Reisende aus China, Frankreich, Indien und einigen wenigen Fällen aus den Vereinigten Staaten verbreitet. So wurde zunächst davon ausgegangen, dass diese Krankheit nur die Wohlhabendsten betrifft, und manchmal wurde sie sogar mit Vergiftungsfällen gleichgesetzt; denn die ersten festgestellten Fälle befanden sich in unmittelbarer Nähe des Präsidiums der Republik, des Büros des Premierministers und der beiden Kammern des Parlaments.
