Profitgier des internationalen Finanzkapitals bedroht UNESCO-Weltnaturerbe-Stätte
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- Erstellt: Donnerstag, 03. November 2016 20:31
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Eine Studie der Umweltschutzorganisation WWF deckt auf, dass durch den gnadenlosen Raubbau an Bodenschätzen, aber auch durch Überfischung und Abholzung beinahe jede zweite UNESCO-Weltnaturerbe-Stätte gefährdet ist. Von 229 Weltnaturerbegebiete sind 114 direkt bedroht. In der Studie wird die Bedrohung das vor Australien gelegene Great Barrier Reef sowie Nationalparks in Spanien und in Afrika genannt. Sie werden durch den Raubbau an Bodenschätzen durch internationale Bergbaumonopole bedroh. Aber auch die Ölförderung in der Nordsee bedroht das Wattenmeer vor unserer Küste. Als besonders dramatisch wird die Lage im südlichen Afrika eingeschätzt. Denn dort seien 71 Prozent der Gebiete bedroht durch Bergbau- und Ölförderlizenzen in der Nähe von Naturerbestätten.


