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Am 2. Jahrestag des Massakers in Soma wurde an 301 verstorbene Bergarbeiter gedacht

Der zweite Jahrestag des Massakers in Soma, die nach offiziellen Angaben 301 Bergarbeitern ihr Leben kostete, riefen die Familien zu einer Demonstration und Kundgebung auf. Die Familienangehörigen der vertorbenen Berg-arbeiter und überlebenden Bergarbeiter versammelten sich und marschierten mit ihrem Plakat zur ca. 1 km entfernten Gedenkstätte der Bergarbeiter.

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Prozesse über Streichung bzw. Kürzung des Deputats

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
inzwischen haben zahlreiche sogenannte "Gütetermine" stattgefunden. Für Kolleginnen und Kollegen aus dem Raum Ibbenbüren vor dem Arbeitsgericht Rheine, für alle aus dem Ruhrgebiet, dem Aachener Revier und dem Saarland vor dem Arbeitsgericht Herne.
Da die RAG auf ihrem Kurs der Streichung bzw. Kürzung des Deputats für Rentner besteht kam es natürlich nicht zu einer Einigung.
Musterprozesse und „ruhende" Verfahren
Rechtsanwalt Kuhlmann strebt an, dass bestimmte Fälle als "Musterprozesse" konsequent geführt werden, während die anderen Klagen "ruhend gestellt" werden.
Das halten wir auch für sinnvoll, wenn dadurch kein Kläger zur Übernahme irgendeines Urteils verpflichtet wird.

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Umweltgewerkschaft an die RAG wegen des Anfahrverbots von Christian Link

An die

RAG Aktiengesellschaft

Shamrockring

44623 Herne
20. April 2016

Rücknahme des Anfahrverbots für den Bergmann Christian Link!

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bundesvorstand der Umweltgewerkschaft hat auf seiner April-Tagung mit großem Interesse die Kernpunkte des Zwischenberichts des Gutachtens zur Prüfung möglicher Umweltauswirkungen des Einsatzes von Abfall- und Reststoffen zur Bruchhohlraumverfüllung in Steinkohlenbergwerken in Nordrhein-Westfalen zur Kenntnis genommen.

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30 Besucher bei der Gedenkfeier für die Freiheitskämpfer der Roten Ruhrarmee in der Haard

Am 03. April gedachten 30 Besucher den in der Haard verscharrten 34 Freiheitskämpfer mit Liedern und Gedichten. Seit 2010 veranstaltet die überparteiliche Bergarbeiterbewegung Kumpel für AUF die Gedenkfeier,um den Toten der Roten Ruhrarmee zu gedenken. In den beiden bewegenden Reden wurden die Lehren aus dem Kampf der Roten Ruhrarmee gegen Fachismus und Militarismus gezogen. Der Kampf dieser Männer und Frauen verhinderte 1920 die Machtergreifung der Faschisten und Militaristen.

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Tschechien: Kumpel von OKD verlangen soziale Absicherung

Der hundertprozentige Eigner des tschechischen Unternehmens OKD ist die Holdinggesellschaft New World Resources (NWR). Der Chef der Bergarbeiter-Gewerkschaften, Jan Sábel, fasst die Entwicklung bei OKD so zusammen: „..., wenn ein Unternehmer bei OKD einsteigt, dort in guten Jahren mehr als 100 Milliarden Kronen Gewinn einstreicht, bei den ersten größeren Problemen aber sofort aussteigt." Die neuen Mehrheitseigner ist die Ad Hoc Group (AHG), die sich aus drei britischen Investmentgesellschaften zusammensetzt.

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Russland: 2 Explosionen mindestens 4 Tote

In der Kohlegrube "Sewernaja" in der Nähe von Workuta ereigneten sich in rund 780 Meter Tiefe zwei Explosionen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich 110 Kumpel unter Tage. 80 Kumpel konnten sich selbst retten, acht wurden verletzt. 26 Bergleute werden noch vermisst. Vier Tote Bergleute konnten geborgen werden.Rauch und Verschüttungen unter Tage erschweren die Arbeit der Rettungskräfte. Das Bergwerk der Betreiberfirma Workutaugol gehört zu den gefährlichsten der Welt. Die Kumpel müssen mit veralteter Technik Kohle fördern und es kommt wegen mangelnder Sicherheitsvorkehrungen immer wieder zu Unfällen. Wir Bergarbeiter und unsere Familien sind herausgefordert wie kaum zuvor.

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Tschechien: OKD will jeden zweiten Kumpel entlassen

Das Tschechische Bergbauunternehmen OKD plant in den nächsten drei Jahren die Gruben Paskov, Lazy und Darkov zu schließen. Bis 2018 sollen noch 5000 bis 6000 Bergleute in diesen Gruben arbeiten. Wenn OKD die Finanzen für eine schnellere Schließung habe, würde das auch früher geschehen, denn das Kohlegeschäft sei für den Konzern zu einem Verlustgeschäft geworden – so OKD-Generaldirektor Dale Ekmark.

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Deutschland: Gescheiterter Strukturwandel im Ruhrgebiet

RAG und auch viele Bürgermeister haben nach den Schließungen von Zechen überzogene Erwartungen gehabt, dass sofort neue Arbeitsplätze dort entstehen. Seit Opel in Bochum als Ersatzarbeitsplätze geschaffen wurden, gibt es nichts dergleichen mehr. Inzwischen ist aber auch Opel Bochum abgerissen und viele haben noch keinen Arbeitsplatz. Hans-Peter Noll von der RAG Montan Immobilien in Essen warnt vor solchen Erwartungen: „Es gibt keinen Standort, an dem heute mehr Menschen arbeiten als zu Bergbau-Zeiten". Auf Ewald etwa in Herten fuhren einst 5.500 Kumpel ein.

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Will Griechenland zum größten Goldförderer Europas aufsteigen?

In Palaeochori - in den Bergen im Norden der Halbinsel Chalkidiki will der kanadische Bergbaukonzern Eldorado Gold eine weitere Mine bauen. Es ist die dritte Mine des Bergbaukonzerns in der Region. Aktivisten und Umweltschützer warnen vor den verheerenden Folgen des Goldabbaus für Mensch und Natur. So will der kanadische Konzern 300 Hektar Wald roden - und mit den Bäumen wird die vielfältige Vegetation vernichtet, die einer großen Zahl von Tieren Lebensraum bietet. Aber nicht nur das, welche verheerenden Folgen der Goldabbau für Mensch und Natur hat, kann man in Südamerika verfolgen: vergiftete Flüsse und kranke Menschen. Die Tsipras-Regierung wiederrief am 19. August alle Genehmigungen für die neue Goldmine. Erst nach einer einstweiligen Verfügung wurde die Arbeit wieder aufgenommen. Die Entscheidung des obersten Verwaltungsgerichts steht noch aus.

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NV Auf geht's - Veranstaltung zum Erhalt auf Deputatanspruch

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
nach der erfolgreichen Veranstaltung zum Deputat am 25. September im Klingerhuf haben wir Ende letzter Woche auf der Mitgliederversammlung unseres kommunalpolitischen Bündnisses NV Auf gehtś beraten. Wir sind der Ansicht, dass das Deputat für die Bergbaurentner und ihre Frauen und Witwen kein Almosen oder Geschenk ist, sondern ein zugesicherter Teil der Altersversorgung der Bergleute. Das gibt es in vielen Branchen – sei es als Zuschuss zu einer Betriebsrente oder im öffentlichen Dienst zur „Zusatzversorgungskasse". Es ist vollkommen berechtigt, wenn sich die Bergleute und Rentner/Frauen/Witwen gegen die nachträgliche Streichung oder Kürzung dieser zugesagten Leistungen der Altersversorgung zur Wehr setzen.

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