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Deutschland: ZF Witten: 95% lehnen Abweichung vom Tarifvertrag ab

ZF hat ein konzernweites Sparpaket gegenüber ihrer Belegschaft aufgesetzt. Der Konzernvorstand kämpft um eine weltmarktbeherrschende Stellung - und das auf Kosten der Kollegen.

Bei ZF in Witten forderte die Geschäftsführung 10 Millionen Euro Einsparungen bei den Personal"kosten". Dazu baute sie in den letzten Monaten ein Drohzenario auf, das von Schließung der Lehrwerkstatt, Investitionsstopp bis hin zum "Ausbluten des Standortes" reichte. Das wurde von den meisten Kolleginnen, Kollegen und Vertrauensleuten kritisiert und entschieden abgelehnt.

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Ukraine: Wichtige Bergarbeiterkämpfe

Interview mit Dmytro Michejew Bergmann aus der Ukraine von der Gewerkschaft "Verteidigung der Arbeit,  während der 2. IMC in Indien
 
IMC: Wie viele Bergarbeiter gibt es in der Ukraine und wie ist ihre Lage? Was sind zur Zeit eure wichtigsten Auseinandersetzungen und Forderungen?

Die Kohleindustrie der Ukraine repräsentieren hauptsächlich die Unternehmen des Donbass, des Lwow-Wolynsk- Steinkohlebassins sowie des Dnepr-Braunkohlebeckens. Zur Zeit ist es sehr schwer zu sagen, wie viele Bergarbeiter es in der Ukraine gibt, da sich die wichtigsten Bergwerke im besetzten Gebiet befinden und ein Teil von diesen entweder geschlossen oder verstaatlicht ist.

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Biologischer Bergbau "Superpflanzen"

Seit Superpflanzen entdeckt wurden, die Metalle gewinnen können, liefern sich Wissenschaftler auf der ganzen Welt einen Wettlauf um die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten. Mehr als 500 verschiedene sogenannte Hyperakkumulatoren haben Wissenschaftler inzwischen identifiziert. Und niemand weiß, wie viele Pflanzen es insgesamt gibt.

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Rumänien: Konzerne bekommen immer mehr Privilegien, die unsere Demokratie gefährden. z.B.: Weltweites Schiedsgericht für Investoren. Wir müssen Sie Stoppen bei dem Versuch, sich noch mehr Rechte über uns zu verschaffen. Unterschreibt

Das rumänische Parlament bewies Entschlossenheit: Mit großer Mehrheit verhinderten sie den Goldbergbau in Transsylvanien. Sie bewahrten Mensch und Umwelt vor 240.000 Tonnen Zyanid, eine Giftmenge, mit der die Weltbevölkerung 80 Mal getötet werden könnte. Der abgeblitzte Minenkonzern Gabriel Resources aus Kanada klagt nun vor dem Schiedsgericht der Weltbank auf Schadensersatz. Vier Milliarden Dollar fordert der Konzern - so viel gibt Rumänien im Jahr für Bildung aus. "Sonderrechte für Investoren höhlen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit aus. Wir Bürgerinnen und Bürger in Rumänien haben gegen die Mine in Roşia Montană protestiert. Unsere Gerichte erklärten diesen größten Tagebau Europas für illegal. Jetzt stellt uns ein System paralleler Gerichtsbarkeit vor eine schier unmögliche Wahl: Entweder die Mine oder eine Strafe in Milliardenhöhe." erklärt Roxana Pencea Brădățan, Aktivistin gegen den Goldbergbau. Wir sehen hier, wie "Investorenschutz" wirkt. Nun schlägt die EU-Kommission vor, eine solche Parallel-Justiz neu zu installieren. Das Ungeheuer soll Multilateraler Investitionsgerichtshof heißen. Wir haben noch gute Chancen, diesen Angriff auf rechtsstaatliche Grundsätze zu stoppen.

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Deutschland: WAZ berichtet über die 2. Bergarbeiterkonferenz

WAZ | 22.02.2017 | Seite 13
Interessante Eindrücke aus Indien
Elisabeth Wannenmacher gehörte zu jenen, die die internationale Bergarbeiterkonferenz vorbereitet haben
von Sonja Volkmann
Neukirchen-Vluyn. Mit interessanten Eindrücken ist Elisabeth Wannenmacher von der internationalen Bergarbeiterkonferenz aus Indien zurückgekommen. Sie gehörte wie ihr Mann zu den mehr als 100 internationalen Brigadisten, die neben hunderten heimischen Helfern an der Vorbereitung der Konferenz beteiligt waren. Die Halle musste dekoriert werden, das Catering organisiert, es musste Werbung gemacht und Foren organisiert werden.

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Deutschland: "Deputatklau: Arbeitsgericht Herne entscheidet pro RAG - Kämpferische Protestaktion vor dem Gericht

Am 21.02.17 fand eine begeisternde Protestveranstaltung gegen den Deputatklau der Ruhrkohle AG (RAG) vor dem Arbeitsgericht in Herne statt. Dem voraus gegangen waren verschiedene skandalöse Entscheidungen des Gerichts, die alle zuungunsten der Bergleute und ihrer Familien gingen. Dafür wurde der RAG Recht gegeben, die den Kumpels das ihnen zustehende Deputat stiehlt.

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Solidaritätsgruß des „Solidaritätsvereins mit der Arbeiterbewegung im Iran- Ausland"

An: zweite Internationale Bergarbeiterkonferenz in Telgana/Indien 02.02.2017 Wir senden Euch unsere herzlichen Grüße und wünschen euch viel Erfolg. Die Geschichte der Bergarbeiter ist mit viel Schweiß und harte Arbeit verbunden, gleichzeitig mit enormen Kampfgeist und Kampferfahrungen gegen das Kapital und ihre Ausbeuter. Sowie die Kapitalisten versuchen, sich weltweit gegen die Kämpfe der Arbeiterklasse zu organisieren, so werden wir uns ebenso gegen sie international organisieren um unsere hart erkämpften Errungenschaften zu erhalten und gegen die Ausbeutung gemeinsam zu kämpfen.

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Deutschland: Kumpel für AUF ruft auf:

Kommt zur Protestaktion gegen Deputatraub
am Dienstag, den 21.02.2017
um 8:00 Uhr am Arbeitsgericht Herne
Schillerstraße 37-39

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
inzwischen klagen rund 500 Bergleute, Bergbaurentner und – Witwen gegen die Kürzung bzw. die Streichung des Deputat für Rentner durch die RAG. Das Deputat wird bisher entweder als Hausbrandkohle nach Hause geliefert oder – bei Kollegen die nicht mit Kohle heizen – als „Energiebeihilfe“ in Geld jährlich überwiesen. Deputat ist wie eine Betriebsrente einzustufen.

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Polen: Bericht zum Grubenunglück

In der Kupferzeche 1500 m unter der Erde kam es zu einem Gebirgsschlag. Dadurch wurde ein Stollen zugeschüttet. Es gab dort ein Lokschuppen, wo alle unbenutzten Loks und Loks zur Reparatur geparkt waren. Es war für uns der sicherste Ort. 30 Mitarbeiter, die die Maschinen repariert haben, waren vor Ort. 8 Bergleute sind leider ums Leben gekommen, zugeschüttet mit Steinen. Es ist schon vorgekommen, dass Bergleute verletzt, oder gar nicht zurückgekommen sind, es ist aber eine Seltenheit. In unsicheren Orten befinden sich nie so viele Menschen.

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